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Die Bücher von Loriot bei Medienshop2000

Loriot (* 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel), bürgerlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, ist ein deutscher Komödiant oder auch Humorist, Zeichner, Schriftsteller, Bühnenbildner, Kostümbildner, Schauspieler, Regisseur und Professor für Theaterkunst. Er lebt in Münsing am Starnberger See. [...]

Von Bülow wuchs mit seinem ein Jahr jüngeren Bruder Johann-Albrecht seit 1927 bei Großmutter und Urgroßmutter auf, die in Berlin zusammen eine Wohnung hatten (schräg gegenüber, so Loriot, hätten Weizsäckers gewohnt, doch der spätere Bundespräsident, damals etwa zehn Jahre alt, sei ihm nicht aufgefallen[1]). 1933 zogen die Geschwister wieder zu ihrem Vater, der im Jahr 1932 erneut geheiratet hatte.

1938 zog die Familie nach Stuttgart. Dort besuchte Bülow das humanistische Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, das er 1941 siebzehnjährig mit Notabitur verließ. Er begann entsprechend der Familientradition eine Offizierslaufbahn. Anschließend folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in der Sowjetunion. In einer Talkshow berichtete von Bülow vor Jahren, wie ihn damals auf dem Vormarsch im Kaukasus die Begegnung mit Kamelen beeindruckte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er in Northeim am Gymnasium Corvinianum das vollständige Abitur ab.

Auf Anraten des Vaters studierte er von 1947 bis 1949 Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg.

Nach dem Abschluss legte Bülow erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische Knollennasenmännchen. Ab 1950 war Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin Die Straße, im Anschluss für den Stern tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot.

Es folgten weitere Arbeiten für Weltbild und Quick. Die Aufträge waren jedoch nur jeweils von kurzer Dauer (er zeichnete beispielsweise nur sieben Folgen für den Stern).

In der Folge versuchte Loriot, seine Zeichnungen als Buch herauszubringen; diverse deutsche Verleger (unter anderem Ernst Rowohlt) zeigten kein Interesse. Erst der Schweizer Diogenes Verlag sagte zu. 1954 erschien dort Loriots erster eigener Cartoonband (Auf den Hund gekommen).

1959 hatte Loriot eine kleinere Rolle als Schauspieler in Bernhard Wickis Film Die Brücke, 1962 war er erneut mit einer Mini-Rolle als Meldeoffizier in Andrew Martons Kriegsfilm Der längste Tag vertreten.

1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung Cartoon für die ARD, die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung; zudem brachte Loriot bald eigene Zeichentrickfilme ein und verließ damit künstlerisch die engen Rahmenbedingungen, die das Medium Zeitschrift seinen Zeichnungen auferlegt hatte.

1971 erschuf Loriot mit dem Zeichentrick-Hund Wum ein Maskottchen für die Aktion Sorgenkind in der ZDF-Quizshow Drei mal Neun, dem er selbst auch die Stimme verlieh. Zu Anfang war Wum noch der treue Freund eines Männchens, dem eigentlichen Maskottchen, dem er jedoch mehr und mehr die Show stahl und schließlich völlig verdrängte. Zu Weihnachten 1972 wurde Wum dann zum Gesangsstar: Mit dem Titel Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze war er so erfolgreich, dass er für neun Wochen die Spitze der deutschen Hitparade belegte. Dabei handelte es sich bei Wums Gesang um von Bülows Sprechgesang. Wum blieb auch in der Nachfolgesendung Der große Preis bis in die 1990er Jahre hinein als Pausencartoon erhalten, bald schon als Duo zusammen mit dem Elefanten Wendelin und später mit dem Blauen Klaus, einem Außerirdischen, der mit seiner Untertasse einschwebte. Alle Sketche wurden von Loriot geschrieben, gezeichnet und gesprochen und endeten mit einer Aufforderung an die Zuschauer, sich an der Fernseh-Lotterie zu beteiligen. Mit dem Ende von Der große Preis endeten auch die Abenteuer von Wum und Wendelin. Heute sind Wum und Wendelin auf der letzten Seite der Fernsehzeitschrift Gong zu sehen.

Nach Ende der Serie Cartoon produzierte der Sender Radio Bremen eine Sondersendung anlässlich des Besuchs der englischen Queen 1974 – Loriots Telecabinet – das bereits einiges vorwegnahm, was im Laufe des Jahrzehntes noch kommen sollte. 1976 entstand die erste Folge (Loriots sauberer Bildschirm) der sechsteiligen Fernsehserie Loriot, in der er sowohl gezeichnete wie auch selbst gespielte Sketche (letztere oft zusammen mit seiner Partnerin Evelyn Hamann) präsentiert. Diese Sketche wurden in Deutschland sehr populär, werden noch immer regelmäßig im Fernsehen wiederholt und sind inzwischen komplett auf DVD erhältlich.

Eine besondere Liebe verbindet Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. 1982 dirigierte er das humoristische Festkonzert zum 100. Geburtstag der Berliner Philharmoniker, mit deren Geschichte er auch durch familiäre Beziehungen verbunden ist (Hans von Bülow, der erste Chefdirigent der Philharmoniker, war ein entfernter Verwandter von Loriot). Seine Erzählfassung vom Karneval der Tiere führte Loriot wiederholt mit dem Scharoun Ensemble auf, einem Kammermusikensemble aus Musikern der Berliner Philharmoniker. Als Regisseur inszenierte Loriot die Opern Martha (Stuttgart) und Der Freischütz (Ludwigsburg). [...]

1988 drehte Loriot als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller den Film Ödipussi, 1991 folgte dann Pappa ante Portas. Dabei spielte Evelyn Hamann jeweils die weibliche Hauptrolle.

Loriot ist seit 2001 Ehrendoktor der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist seit 1993 Ehrenbürger seiner Heimatstadt Brandenburg an der Havel und seiner Wahlheimat Münsing. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (seit 1993) und Mitglied der Akademie der Künste (Berlin) (seit 1997). Im Juni 2003 wurde er Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin für das Fach Theaterkünste. Er wurde mit etlichen Fernseh-, Film- und anderen Kulturpreisen ausgezeichnet. [...]

Im April 2006 gab Loriot bekannt, sich als Fernsehschaffender zurückzuziehen, da seiner Meinung nach in diesem Medium wegen der entstandenen Schnelllebigkeit keine humoristische Qualität mehr zu erzielen sei. Quelle: Wikipedia


Gesammelte Bildergeschichten

Loriot, Gesammelte Bildergeschichten, Buch, Leinen


"Seit Wilhelm Busch hat es in Deutschland keinen Humoristen mehr gegeben, der einen so sicheren, jäh ins Ziel treffenden Strich und Stich besaß wie Loriot, niemanden, der dazu so lakonisch und genau die Worte zu setzen wusste." Joachim Kaiser ... INFO / BESTELLEN

Gesammelte Prosa

Loriot, Gesammelte Prosa, Buch, Leinen

Das Besondere an Loriots Texten ist, daß allein die Erwähnung der Pointe Eingeweihte – also fast jeden – zum Schmunzeln bringt. Und daß man eine Bebilderung längst nicht mehr braucht, um sich an den Texten zu freuen. Bemerkungen wie »Sagen Sie jetzt nichts!« (Die Nudel), »Früher war mehr Lametta« (Weihnacht) oder »Ein Jodeldiplom ist was fürs Leben. Da hat man dann was Eigenes« sind längst Allgemeingut. Die Gesammelte Prosa vereinigt sämtliche Dramen, Geschichten, Festreden, Liebesbriefe, Kochrezepte, den legendären kleinen Opernführer und sogar neue, unveröffentlichte Texte – alle Texte also, aber keine Bilder. Ein Band zum Schmökern, Nachlesen, Zitate entdecken und wiederfinden, ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie den Herren Dr. Klöbner und Müller-Lüdenscheidt oder deutschen Erinnerungsorten wie der berühmten Herren-Boutique in Wuppertal. (Mit Namen- und Ortsregister) ... INFO / BESTELLEN

Loriots Gesammelte Werke in 4 Bänden

Loriot, Loriots Gesammelte Werke in vier Bänden, Kassette, Leinen

»Ich habe es schon immer vermutet: Diese Welt und alles, was darin passiert, ist eine Erfindung von Loriot. Wir alle leben unser Leben als Statisten in seinen Sketchen. Beobachten Sie nur mal die exquisite Peinlichkeit, mit der Politiker in Talkshows versuchen, unangenehmen Fragen auszuweichen, wie sie inhaltsleer herumschwadronieren, immer überzeugt, keiner merke es – so wunderbar entlarvende Texte kann nur ein Großmeister der Satire geschrieben haben. Nein, es ist schon so: Die Welt, in der wir leben, ist von Loriot erschaffen. Und das ist ja eigentlich auch ein ganz beruhigender Gedanke. So kann man doch wenigstens über die selben Dinge lachen, die in einer ernst gemeinten Welt nur zum Weinen wären.« Charles Lewinsky / Die Weltwoche, Zürich ... INFO / BESTELLEN

Sehr verehrte Damen und Herren

Loriot, Sehr verehrte Damen und Herren, Buch, Leinen


»Dieses Buch enthält Dankes-, Lobes-, Geburtstags- und Jubelreden, die jeder Staatsmann gern in seinem Repertoire hätte.« Peter Illetschko / Der Standard, Wien

»Sein zurückhaltender Witz überstrahlt die Geschichte der Bundesrepublik: Und dabei ist es allein Loriot gelungen, niemals verstaubt zu wirken. Zu Unrecht kaum bekannt sind die Reden des Cartoonisten. Die Lektüre vermittelt ein seltenes Glücksgefühl: Freude darüber, daß wir Deutschen einen großen Humoristen unter uns haben.« Welt am Sonntag, Berlin ... INFO / BESTELLEN

Loriots Kleiner Opernführer

Loriot, Loriots Kleiner Opernführer, Buch, Leinen

Als einziger hat Loriot das Kunststück geschafft, Richard Wagners 16 Stunden dauernden Ring des Nibelungen auf einen Abend zu komprimieren. Und auch aus den kürzeren Bühnenwerken von Mozart, Puccini, Verdi, Händel, Rossini, Saint-Saëns u.a. weiß er zuverlässig die Essenz herauszufiltern. Seit Jahren werden Loriots eigenwillige Operninterpretationen immer wieder von begeisterten Lesern angefragt. Im Band Sehr verehrte Damen und Herren ist erstmals eine größere Sammlung dieser Texte veröffentlicht worden. Zum 80. Geburtstag erscheint jetzt Loriot’s Kleiner Opernführer als schön gestaltete Geschenkausgabe, erweitert mit neuen Texten und mit Loriots Interviews und Kommentaren rund um die Oper ... INFO / BESTELLEN

Loriots Großer Ratgeber

Loriot, Loriots Großer Ratgeber, Buch, Leinen


»Loriot ist ein Solitär auf dem Rummelplatz deutscher Heiterkeit. Seine Komik resultiert aus seinem altmodischen Stehvermögen, seiner stillen Autorität zwischen lauter Marktschreiern.« Wolfram Knorr / Die Weltwoche
»Loriots Verdienst an dem hierzulande stetig zunehmenden Sinn für Satire ist evident. Er stellt das Gegenteil der deftigen deutschen Humornudel, des platten Witzereißers dar. Seine Treffer sind so subtil, daß die Betroffenden erst nach Stunden aufschreien.« Süddeutsche Zeitung, München
»Das Männchen mit der Knollennase, Loriots Markenzeichen, gehört heute zum heiteren leiblich-seelischen Haushalt der Deutschen.« Joachim Kaiser / Focus, Hamburg ... INFO / BESTELLEN

Loriots Heile Welt

Loriot, Loriots Heile Welt, Buch, Leinen


"Loriot ist ein Solitär auf dem Rummelplatz deutscher Heiterkeit. Seine Komik resultiert aus seinem altmodischen Stehvermögen, seiner stillen Autorität zwischen lauter Marktschreiern." Wolfram Knorr / Die Weltwoche

"Loriots Parodien sitzen immer. Die Pointen werden nicht ausgewalzt, sie kommen knapp daher und sitzen fest. Manchmal merkt man sie erst hinterher, so überraschend schließen sie ab." Neue Zürcher Zeitung ... INFO / BESTELLEN

Loriots Dramatische Werke

Loriot, Loriots Dramatische Werke, Buch, Leinen


Loriots Fernseh-Sketche in einem Band: Mehr als fünfzig Dramen aus allen Lebensbereichen der Gegenwart: Herren im Bad, Lottogewinner, Fernsehansagerin, Chefs, Angestellte, Poliiker und Möpse. Die Kürze der Stücke erweist sich als angenehm in Vergleich mit älteren Autoren wie Shakespeare, Schiller, Goethe und ähnlichen ... INFO / BESTELLEN

Möpse & Menschen

Loriot, Möpse & Menschen, Buch, Leinen


»Loriot ist ein Solitär auf dem Rummelplatz deutscher Heiterkeit. Seine Komik resultiert aus seinem altmodischen Stehvermögen, seiner stillen Autorität zwischen lauter Marktschreiern.« Wolfram Knorr / Die Weltwoche, Zürich ... INFO / BESTELLEN

Gesammelte Werke & Gesammelte Bildergeschichten

Loriot, Gesammelte Werke & Gesammelte Bildergeschichten, 2 Bände, Leinen

»Wer glaubt, Humor bestehe darin, sich über andere Leute lustig zu machen, hat den Humor nicht verstanden. Um komisch zu sein, muss man vor allem sich selbst zur Disposition stellen.« Loriot
»Gäbe es Vicco von Bülow, also Loriot, nicht – ›Ah ... ja‹ –, man müsste ihn erfinden. Sie kennen ihn alle aus Film, Funk, Fernsehen: ›Sag-en-haft.‹ Und dass er seit einiger Zeit nicht mehr in die Manege will, so ganz persönlich und irgendwie live, wer will es ihm verdenken. Wenn der Diogenes Verlag jetzt Loriots ›Gesammelte Prosa‹ 750 Seiten stark auf den überquellenden Buchmarkt bringt, dann müssen Sie das kaufen und vor allem lesen! ›Gran-di-os!‹« Norddeutscher Rundfunk
»Loriot ist deutsches Allgemeingut wie Schiller und Goethe.« Die Weltwoche ... INFO / BESTELLEN

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