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Marcel Proust, 1871 geboren, gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Er führte – schon früh an Asthma leidend – nach Studium und Tätigkeit in der Bibliothèque Mazarine in Paris ein Salonleben, das nur von Reisen unterbrochen wurde. Nach dem Tod seiner Mutter zog sich Proust aus dem sozialen Leben in die Einsamkeit eines schallisolierten, mit Kork ausgeschlagenen Zimmers am Boulevard Haussmann zurück und machte die Arbeit an dem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zum einzigen Inhalt seiner Existenz. Im März 1922 beendete er das Werk und betrachtete dies als Erfüllung seines Lebens. Proust starb kurze Zeit später in Paris.
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In einer der berühmtesten Szenen der Weltliteratur taucht der Protagonist von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit eine Madeleine in den Tee, worauf er sich plötzlich an seine Jugendzeit in Combray erinnert. Dass Prousts Madeleine etwas mit einem Zwieback Wagners zu tun hat, ist nur eine der vielen Informationen in diesem Handbuch.
Es gibt umfassend Auskunft über Leben, Werk, Wirkung und Deutung Marcel Prousts. Über Orte, wo er gelebt hat (Paris, Auteuil, Illiers, St. Moritz, Évian, Venedig, Cabourg), Orte, die er imaginiert hat (Combray, Balbec, Doncières), Personen, die er gekannt hat, Figuren seines Werks, Bezüge zu anderen Autoren (Baudelaire, Anatole France, Flaubert, Saint-Simon, Racine, Ovid, Homer), zu Malern (Giotto, Monet, Whistler) ... INFO / BESTELLEN
Es ist das monumentalste Romanwerk des 20. Jahrhunderts und längst ein Mythos der Moderne: Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Ein literarisches Universum, Spiegel der Welt und der Literatur. Luzius Kellers Revision der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens und sein Kommentar öffnen zum ersten Mal den Weg zu Proust so, wie sein Rang es verlangt ... INFO / BESTELLEN
Es ist das monumentalste Romanwerk des 20. Jahrhunderts und längst ein Mythos der Moderne: Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Ein literarisches Universum, Spiegel der Welt und der Literatur. Luzius Kellers Revision der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens und sein Kommentar öffnen zum ersten Mal den Weg zu Proust so, wie sein Rang es verlangt ... INFO / BESTELLEN
Es ist das monumentalste Romanwerk des 20. Jahrhunderts und längst ein Mythos der Moderne: Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Ein literarisches Universum, Spiegel der Welt und der Literatur. Luzius Kellers Revision der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens und sein Kommentar öffnen zum ersten Mal den Weg zu Proust so, wie sein Rang es verlangt ... INFO / BESTELLEN
Die "Biographie des Werkes" ist die einzig sinnvolle Aufgabe für einen Proust-Biographen. Mit diesem Leitfaden folgt Jean-Yves Tadié – Kenner und wohl wichtigster Herausgeber des Proustschen Gesamtwerkes – der Intention Prousts, der 1921 in seinem Aufsatz über Baudelaire betont, bei einer Biographie gehe es um das Warum und das Wie, nicht um das Was. Bei Tadié sind folglich die äußeren Lebensumstände und -zeugnisse, einschließlich der Korrespondenz, nur Belege und Mittel, um das „innere Leben“, das, was Proust wußte, dachte, empfand, interpretierend zu erschließen. Die Darstellung fließt dabei nicht immer exakt linear. Sie reflektiert auch die Bruchstellen und registriert bewertend die Details von Belang und die oft retardierenden Bedeutungen der Ereignisse. Es ergibt sich ein Puzzle von Personen, Orten und Motiven. Jedes einzelne der Teile gleicht einer Miniatur, bildet ein eigenständiges Porträt, um sich schließlich in ein Gesamtbild zu fügen ... INFO / BESTELLEN
Zu Unrecht ist der Autor von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit immer wieder als blasierter Dandy dargestellt worden, dessen Leben, abgesehen von seinem literarischen Schaffen, kaum Interessantes zu bieten habe. Ronald Hayman, Literaturwissenschaftler aus Cambridge, tritt den Gegenbeweis an - mit Erfolg: Illustriert durch Passagen aus Prousts Briefwechsel mit seiner Familie, seinen Freunden und Liebhabern, läßt die Biographie den Menschen, der sich hinter dem großen Erzähler verbirgt, in greifbare Nähe rücken. Die solide recherchierte und anregend geschriebene Studie macht die starke Bindung des kränklichen Jungen an seine Mutter ebenso anschaulich wie die Bedeutung von Geld, Sexualität und physischer Zerrüttung, aber auch von Freundschaften für Prousts Leben und Schreiben. Eine fesselnde Lektüre für Proust-Leser und solche, die es werden wollen ... INFO / BESTELLEN
Mit Combray beginnt Marcel Prousts großes Romanwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Die Bilder, Szenen und Episoden daraus sind zum literarischen Allgemeingut geworden: zu Beginn des Romans der Schlafende, Träumende, der sich an frühere Zeiten erinnert: »Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen«; das Drama des Zubettgehens; die Madeleine und die unwillkürliche Erinnerung, die mit ihrem Genuß einhergeht; die Weißdornblüten und Seerosen, drei Kirchtürme im Abendlicht, ein Sonnenstrahl auf einem regennassen roten Ziegeldach. Personen und Orte, Landschaftsbilder, Gedanken zum Lesen, zum Schreiben, über Kunst, Eifersucht, Moral und, nicht zuletzt, brillante Gesellschaftssatire: Combray enthält bereits Prousts Welt in ihrer charakteristischen Färbung – die Zeit, die Erinnerung, die Liebe ... INFO / BESTELLEN
»Marcel Proust gefällt sich gleichermaßen darin, die verzweifelte Pracht der sinkenden Sonne und die von Eitelkeiten erregte Seele des Snobs zu beschreiben. Er glänzt im Erzählen von eleganten Schmerzen, von künstlichen Leiden, an Grausamkeit denen mindestens ebenbürtig, die uns die Natur mit mütterlicher Freigiebigkeit gewährt. Ich gestehe, daß mir solche erklügelte Leiden, solche von menschlichem Geist erfundene Schmerzen, solche Kunst-Schmerzen unendlich interessant und kostbar erscheinen, und ich weiß Marcel Proust Dank, daß er sie an einigen ausgewählten Fällen studiert und beschrieben hat«, schreibt Anatole France in seinem Vorwort zu Prousts erstem, 1896 erschienenem Buch ... INFO / BESTELLEN
»Erzählt wird eine Episode aus dem Leben Swanns: die Geschichte seiner großen Liebe zu Odette. Was Proust hier bietet, ist die subtilste, die genaueste Beschreibung und Analyse der Liebe, welche wir aus der neueren Literatur kennen. So genau und erschöpfend, daß man sich mit Recht gefragt hat, ob der Literatur nach Proust in dieser Hinsicht überhaupt noch etwas zu tun übrigbleibt.« Rudolf Hartung ... INFO / BESTELLEN
Proust schrieb ein Leben lang an seinem Opus magnum: ein Lebenswerk auch in dem Sinn, daß er immer wieder Teile dafür entwarf, umschrieb, überarbeitete. «Der gewendete Tag» versammelt Texte, die der Autor während der Entstehung der «Recherche» zum Vorabdruck auswählte und die von März 1912 bis Januar 1923 in verschiedenen Zeitschriften erschienen. So bietet dieser Band allen an Proust interessierten Lesern einen ersten eindrucksvollen Zugang zum Hauptwerk des großen französischen Romanciers. Aber auch Proust-Kenner können Neuland erkunden: Man erhält Einblicke in die Arbeitsweise des Autors und wird immer wieder Varianten zur späteren Romanfassung entdecken. In feinnervig-sensibler und zugleich distanzierter Weise schildert der Ich-Erzähler seine Jugenderinnerungen, die der Selbsterforschung dienen und ein Gesellschaftsbild der Pariser Bourgeoisie am Ende des 19. Jahrhunderts zeichnen ... INFO / BESTELLEN
Zehn Jahre lang schrieb Marcel Proust an seinem grandiosen und zeitlosen Meisterwerk Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Auf über 4000 Seiten entfaltet er eine ganze Welt im Verstreichen ihrer Zeit: das Drama von Liebe und Eifersucht, die Intrigen der Gesellschaften in den Pariser Salons, Gedanken über Literatur, Musik und Kunst, die Poesie der Landschaft und den Geschmack der Erinnerung ... INFO / BESTELLEN
Der Geschmack einer Madeleine, das Licht einer Laterna Magica, der Duft der Weißdornhecke: Schlüsselerlebnisse, die im Kopf des Erzählers Marcel unwillkürlich Erinnerungen hervorrufen. Kunstfertig und detailgetreu entsteht das Panorama des alten Combray und der Stadt Paris mit ihren Salons und Bällen. Kurz: einer Zeit, die verloren und doch gegenwärtig scheint ... INFO / BESTELLEN
Eine Chronik der Belle Époque, ein Rückblick auf eine verlorene Zeit: Proust fesselt mit Beschreibungen der feinen Salons und schicken Restaurants, der Freuden der mondänen Strände der Normandie wie der Champs-Élysées. Er verzaubert mit Marcels Befindlichkeiten angesichts seiner Liebe zu Gilberte und betört mit dem Charme der Mädchen am Strand ... INFO / BESTELLEN
Die Welt der Guermantes ist die des mondänen Paris der Belle Époque. Marcel Proust schildert bis ins Detail die Gesellschaft der Aristokraten, Intellektuellen und Künstler zwischen den Salons der Metropole und den verträumten Strandbädern der Normandie ... INFO / BESTELLEN
Sodom und Gomorra - zwei Orte, die ihre Unschuld bereits vor undenklicher Zeit verloren haben. Und doch, wie faszinierend erscheinen sie dem Erzähler: Sodom ist das Reich des Monsieur de Charlus, des virtuosen Einzelgängers zwischen den Welten, Klassen und Geschlechtern. In Gomorra aber, dem Reich, zu dem Männer keinen Zugang haben, ist seine Geliebte Albertine zu Haus. Scheinbar unerreichbar ... INFO / BESTELLEN
Marcel, der am Ende von Sodom und Gomorra Albertine heiratete, hält sie vor den Augen der Welt versteckt und wird damit zum Gefangenen seiner eigenen Eifersucht. Gerade im Versuch, sie zu besitzen, entgleitet ihm die Liebe. Nichts scheint mehr sicher - Zärtlichkeiten, Gesten, Worte - werden zu trügerischen Zeichen.
Man kann Peter Matic dabei zuhören ... INFO / BESTELLEN
War Marcel Albertines eben noch überdrüssig, versucht er nun, die Entflohene mit allen Mitteln zurückzugewinnen. Doch vergebens: Ihn erreicht nur noch die Nachricht von ihrem Tod. Erst während einer Venedig-Reise löst sich seine brennende Eifersucht langsam in Trauer und Vergessen ... Wenn man Peter Matics Stimme lauscht, will man sich am liebsten wie Poust in ein schall- und lichtisoliertes Schreibzimmer einschließen, um nichts anderes mehr zu tun, als mit dieser Lesung die verlorene Zeit des Lebens wiederzufinden. ... INFO / BESTELLEN
Ein letztes Mal versammeln sich die Figuren Prousts zum Ball, und nun erweisen sich Schönheit und Ruhm als flüchtige Güter. Vergänglichkeit ist das Thema des Finales. Im Erinnern und in der Kunst besteht für die Dauer weniger glücklicher Momente die Möglichkeit, diese verlorene Zeit wiederzufinden.
Die Recherche ist ein gewaltiger Stimmenkosmos. Peter Matic verleiht ihm zeitlosen Klang une eine alterslose Sprachmelodie ... INFO / BESTELLEN
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