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Johann Wolfgang Goethe, Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche - 40 in 45 Bänden in 2 Abt. Bd. 1-39, Leder
Leder
Euro 5990,00 [D] ISBN 978-3-618-60218-7 Inhaltsverzeichnis / Vorwort / Nachwort
SÄMTLICHE WERKE. BRIEFE, TAGEBÜCHER UND GESPRÄCHE Etwa 50.000 Seiten, davon etwa 15.000 Kommentarseiten 40 in 45 Bänden in zwei Abteilungen Bände 1–39 Leder € 5990,- (978-3-618-60218-7) * Die noch ausstehenden Registerbände (40/I und 40/II werden bei Erscheinen zum Subskriptionspreis nachgeliefert
Die umfangreichste Goethe-Ausgabe dieses Jahrhunderts versammelt sämtliche Werke und Schriften in allen Fassungen mit zahlreichen Erstveröffentlichungen. Sie bietet vollständig und kommentiert das dichterische und autobiographische Werk, naturwissenschaftliche, ästhetische, amtliche und politische Schriften. Hinzu tritt erstmals eine integrierte Abteilung mit Briefen, Tagebüchern und Gesprächen in zeitlicher Folge: Entstanden ist damit eine Biographie in authentischen Dokumenten.
»Als monumentales Hauptstück der ›Bibliothek deutscher Klassiker‹ für das gebildete Deutschland die wichtigste Textedition unserer Zeit.« (Deutsche Tagespost)
Erste Abteilung: Sämtliche Werke. 27 Bände
Das dichterische Werk. Werke 1-10 Band 1: Gedichte 1756–1799 Hg. Karl Eibl. 1344 Seiten Band 2: Gedichte 1800–1832 Hg. Karl Eibl. 1464 Seiten Band 3/I und 3/II: West-östlicher Divan Hg. Hendrik Birus. 2080 Seiten Band 4: Götz von Berlichingen / Clavigo / Stella / Dramen 1765–1775 Hg. Dieter Borchmeyer unter Mitwirkung von Peter Huber 1064 Seiten Band 5: Iphigenie auf Tauris / Egmont / Torquato Tasso / Dramen 1776–1790 Hg. Dieter Borchmeyer unter Mitwirkung von Peter Huber 1500 Seiten Band 6: Der Groß-Cophta / Der Bürgergeneral / Pandora / Dramen 1791–1832 Hg. Dieter Borchmeyer, Peter Huber. 1536 Seiten Band 7/I und 7/II: Faust Hg. Albrecht Schöne. 1976 Seiten Band 8: Werther / Wahlverwandtschaften Hg. Waltraut Wiethölter unter Mitarbeit von Christoph Brecht. 1245 Seiten Band 9: Wilhelm Meisters Lehrjahre Hg. Wilhelm Voßkamp, Herbert Jaumann 1624 Seiten Band 10: Wilhelm Meisters Wanderjahre Hg. Gerhard Neumann, Hans-Georg Dewitz 1347 Seiten Band 11: Leben des Benvenuto Cellini / Übersetzungen I Hg. Wolfgang Proß, Hans-Georg Dewitz 1557 Seiten Band 12: Übersetzungen II / Bearbeitungen Hg. Hans-Georg Dewitz. 1607 Seiten Band 13: Sprüche in Prosa / Maximen und Reflexionen Hg. Harald Fricke. 1200 Seiten
Das autobiographische Werk. Werke 14-17 Band 14: Dichtung und Wahrheit Hg. Klaus-Detlef Müller. 1412 Seiten Band 15/I und 15/II: Italienische Reise Hg. Christoph Michel, Hans-Georg Dewitz 1660 Seiten Band 16: Campagne in Frankreich Hg. Klaus-Detlef Müller. 1084 Seiten Band 17: Tag- und Jahreshefte Hg. Irmtraut Schmid. 1064 Seiten
Ästhetische Schriften. Werke 18-22 Band 18: Ästhetische Schriften I (1771–1805) Hg. Friedmar Apel. 1380 Seiten Band 19: Ästhetische Schriften II (1806–1815) Hg. Friedmar Apel. 950 Seiten Band 20: Ästhetische Schriften III (1816–1820) Hg. Hendrik Birus. 1631 Seiten Band 21: Ästhetische Schriften IV (1821–1824) Hg. Stefan Greif, Andrea Ruhlig. 1051 Seiten Band 22: Ästhetische Schriften V (1824–1832) Hg. Anne Bohnenkamp. 1613 Seiten
Das naturwissenschaftliche Werk. Werke 23-25 Band 23/I: Farbenlehre Hg. Manfred Wenzel. 1552 Seiten Band 23/II: Schriften zur Farbenlehre 1790–1807 Hg. Manfred Wenzel. 902 Seiten Band 24: Schriften zur Morphologie Hg. Dorothea Kuhn. 1342 Seiten Band 25: Schriften zur Allgemeinen Naturlehre, Physik und zur Farbenlehre nach 1810 Hg. Wolf von Engelhardt, Manfred Wenzel 1553 Seiten Band 26: Amtliche Schriften I Hg. Reinhard Kluge. 925 Seiten Band 27: Amtliche und politische Schriften II Hg. Gerhard Schmid, Irmtraut Schmid 1264 Seiten
Zweite Abteilung: Briefe, Tagebücher und Gespräche 12 Bände
Band 28: Der junge Goethe (bis 1775) Hg. Wilhelm Große. 1120 Seiten Band 29: Das erste Weimarer Jahrzehnt (1775–1786) Hg. Hartmut Reinhardt. 1308 Seiten Band 30: Italien – im Schatten der Revolution (1786–1794) Hg. Karl Eibl. 1144 Seiten Band 31: Mit Schiller I (1794–1799) Hg. Volker C. Dörr, Norbert Oellers 1040 Seiten Band 32: Mit Schiller II (1800–1805) Hg. Volker C. Dörr, Nobert Oellers 1248 Seiten Band 33: Napoleonische Zeit I (1805–1811) Hg. Rose Unterberger. 1184 Seiten Band 34: Napoleonische Zeit II (1812–1816) Hg. Rose Unterberger. 1112 Seiten Band 35: Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter I (1816–1819) Hg. Dorothea Schäfer-Weiss. 793 Seiten Band 36: Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter II (1819–1822) Hg. Dorothea Schäfer-Weiss. 805 Seiten Band 37: Die letzten Jahre I (1823–1828) Hg. Horst Fleig. 1169 Seiten Band 38: Die letzten Jahre II (1828–1832) Hg. Horst Fleig. 1219 Seiten Band 39: Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens Hg. Christoph Michel. 1391 Seiten
Band 40/I und 40/II: Register Etwa 2000 Seiten (In Vorbereitung für 2009)
Zielsetzung und Publikum: Der Deutsche Klassiker Verlag legt jene Werke in mustergültigen, textlich zuverlässigen und ausführlich kommentierten Ausgaben vor, die zum Bestand der in deutscher Sprache geschriebenen Literatur und Wissenschaft gehören. Dazu gehören nicht nur die klassischen belletristischen Texte, sondern ebenso historische, politische, philosophische und kunsttheoretische Schriften. Die "Bibliothek deutscher Klassiker" wendet sich an Wissenschaftler, Fachgelehrte, Lehrende, Studierende und Bibliotheken im In- und Ausland, darüber hinaus an ein kulturell allgemein interessiertes Publikum und an Liebhaber klassischer Editionen.
Ausstattung: Die Leinen- und Lederbände des Deutschen Klassiker Verlages verbinden höchste Textqualität mit größtmöglichem Komfort für den Leser: Schriftschnitt und Schriftgröße von Text und Kommentar sowie die Beschaffenheit des Papiers gewährleisten mühelose intensive Lektüre. Die Ausstattung der Bände, ihre Papier- und Bindequalität ermöglichen jahrzehntelange Haltbarkeit auch bei starkem Gebrauch. Die Bände des Deutschen Klassiker Verlages setzen eine Buchkultur fort, die vom Insel Verlag in einhundert Jahren entscheidend mitgeprägt wurde.
Unsere Bücher-Tipps aus dem Diogenes Verlag:
Wilhelm Busch, Gedichte und Bildergeschichten, Halbleinen Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg, Leinen Petros Markaris, Der Großaktionär, Leinen Slawomir Mrozek, Balhasar, Leinen Urs Widmer, Das Buch des Vaters, Leinen W. Somerset Maugham, Gesammelte Erzählungen, Leinen Andrea De Carlo, Wenn der Wind sich dreht, Leinen Bernhard Schlink, Die Heimkehr, Leinen Donna Leon, Wie durch ein dunkles Glas, Leinen F. Scott Fitzgerald, Diesseits vom Paradies, Leinen Ian McEwan, Saturday, Leinen Jakob Arjouni, Chez Max, Leinen Joachim Ringelnatz, Sämtliche Erzählungen und Gedichte, Leinen Liaty Pisani, Das Tagebuch der Signora, Leinen Loriot, Gesammelte Prosa, Leinen Magdalen Nabb, Eine Japanerin in Florenz, Leinen Martin Suter, Unter Freunden, Leinen Munro Leaf, Ferdinand, Leinen Patricia Highsmith, Der Geschichtenerzähler, Leinen Patrick Süskind, Das Parfum, Leinen Rolf Dobelli, Himmelreich, Leinen
Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
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1749 Am 28. August wird Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt am Main geboren als Sohn des Kaiserlichen Rats Johann Caspar Goethe und seiner Frau Catharina Elisabeth, geb. Textor. 1750 12. Dezember: Geburt der Schwester Cornelia. 1765-1768 Studium der Rechte in Leipzig; Liebesbeziehung zu Anna Katharina (Käthchen) Schönkopf, Sammlung der Gedichte für sie im Liederbuch ›Annette‹. 1768-1770 Aufenthalt im Elternhaus, Krankheit und Rekonvaleszenz. Kontakte zu pietistischen Zirkeln. 1770 Fortsetzung des Studiums in Straßburg; enger Austausch mit Herder (Shakespeare, Ossian); seit Oktober Liebe zu Friederike Brion. 1771 6. August: Promotion zum ›Licentiatus juris‹. 7. August: Abschied von Friederike. 9. August: Rückreise nach Frankfurt. Anfang September: Zulassung zur Advokatur in Frankfurt a.M. November bis Dezember: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen dramatisiert. 1772 Praktikum am Reichskammergericht in Wetzlar. Liebe zu Charlotte Buff (verlobt mit Johann Christian Kestner). 1773 Götz von Berlichingen (2. Fassung der Geschichte Gottfriedens) erscheint anonym. Satyros, Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, erste Arbeit an Faust. 1774 Februar-April: Die Leiden des jungen Werthers (erscheinen zur Herbstmesse). Juli-August: Rheinreise mit Lavater, Schmoll und Basedow. 1775 Aprilmesse: Verlobung mit Lili Schönemann. Mai-Juli: erste Schweizer Reise. September: Einladung an den Weimarer Hof durch Herzog Carl August. Herbstmesse: Aufhebung der Verlobung mit Lili Schönemann. 7. November: Ankunft in Weimar. 11. November: Begegnung mit Charlotte von Stein. 1776 11. Juni: Ernennung zum ›Geheimen Legationsrat‹. 1777 16. Februar: erste Arbeit an Wilhelm Meisters theatralischer Sendung. 8. Juni: Tod der Schwester Cornelia. 29. November- 19. Dezember: Harzreise (Harzreise im Winter). 1779 6. April: Uraufführung von Iphigenie auf Tauris. 5. September: Ernennung zum ›Geheimen Rat‹. 1780 Zweite Schweizer Reise (als Begleiter des Herzogs). September: Reise durch Thüringen (»Über allen Wipfeln ist Ruh«). 1781 Oktober-November: Goethe hört in Jena anatomische Vorlesungen und beginnt in der Weimarer Zeichen-Akademie mit Vorträgen über Anatomie. 1782 April: Adelsdiplom von Joseph II. 25. Mai: Tod von Johann Caspar Goethe. 1785 Juli: erste Kur in Karlsbad. 1786 März: Beginn der botanischen Studien. Ende Juli-August: zweite Kur in Karlsbad. 1786-1788 Erste Reise nach Italien. 1787-1790 Goethe’s Schriften. 8 Bde., Leipzig. 1788 Juni: Aufgabe aller Regierungsgeschäfte mit Ausnahme der Ilmenauer Kommissionen. 12. Juli: Christiane Vulpius begegnet Goethe (fortan Lebensgemeinschaft, Heirat 1806). September: erstes Treffen mit Schiller in Rudolstadt. Römische Elegien (1788-1790) 1789 Juni: Lösung des Verhältnisses mit Frau von Stein. 2. August: Abschluß von Tasso. 25.Dezember: Geburt des Sohns August. 1790 Faust. Ein Fragment. 1791 Wiederaufnahme von Wilhelm Meister. 1792-1800 Goethe’s neue Schriften, 7 Bde., Berlin. 1792 8. August-16. Dezember: Campagne in Frankreich. 1793 12. Mai-22. August: Belagerung von Mainz. Reineke Fuchs. 1794 Gespräch mit Schiller über die ›Urpflanze‹. 1796 Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hermann und Dorothea (erscheint 1798). 1804 13. September: ›Wirklicher Geheimer Rat‹. 1805 9. Mai: Tod Schillers. Goethes Werke, 14 Bde., Tübingen 1806 21. April: Abschluß von Faust I. 1808 13. September: Tod der Mutter. Faust I erscheint. 1809 April-Oktober:Die Wahlverwandtschaften erscheinen zur Herbstmesse). Herbst: erstes ›Autobiographisches Schema‹. 1810 Die Farbenlehre erscheint zur Ostermesse. 1811 September: 1. Teil von Dichtung und Wahrheit abgeschlossen (erscheint 1812). 1812 April-September: Karlsbad und Teplitz (Begegnung mit Beethoven). 1813 20. Januar: Tod Wielands. 1814 25. Juni-25. Oktober: erste Reise an Rhein, Main und Neckar. 1815-1819 Goethe’s Werke, 20 Bde., Stuttgart und Tübingen. 1815 Heidelberg (September): Letzte Begegnung mit Marianne von Willemer. 1816 6. Juni: Tod Christianes. Teil I der Italienischen Reise. 1817 August: Abschluß von Teil II der Italienischen Reise. 1819 West-östlicher Divan. 1821 Juli-September: Marienbad und Eger, Begegnung mit Ulrike von Levetzow. Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1. Fassung. 1822 Juni-August: Marienbad (Familie von Levetzow), Eger. 1823 Juni-September: Marienbad (nicht akzeptierter Heiratsantrag an Ulrike von Levetzow), Eger. 19. September: Reinschrift der Elegie abgeschlossen. 1824 2. Oktober: Heinrich Heine besucht Goethe. 1827-1830 Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 40 Bde., Stuttgart und Tübingen. 1829 Wilhelm Meisters Wanderjahre, 2. Fassung. 1830 26. Oktober: Tod des Sohns August in Rom. 1831 Juli: Faust II nach Abschluß des V. Akts versiegelt. 1832 Goethe stirbt am 22. März in Weimar. |