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Selbs Mord (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
Roman |
| ISBN: |
3-257-06280-X |
| Autor: |
Bernhard Schlink |
| Nachwort: |
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| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 272 Seiten |
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Inhalt: |
Selbs Mord
Selb könnte sich allmählich auf den Lebensabend einstellen, findet seine Freundin Brigitte. Ihr ist der eigenbrötlerische Siebziger immer noch zu unruhig und unabhängig. Die Freunde gehen in Pension. Die wenigen Aufträge lohnen das Büro kaum noch – er sieht es selbst. Doch dann hilft er in einer verschneiten Februarnacht einem liegengebliebenen Mercedes aus dem Graben und hat plötzlich einen sonderbaren Auftrag am Hals. Einen Auftrag, der den Auftraggeber, Erbe einer alteingesessenen Schwetzinger Privatbank und seit neuem auch Eigentümer einer Bank in Cottbus, eigentlich nicht interessieren kann. Der auch Selb im Grunde nicht interessiert und in den er sich doch immer tiefer verstrickt. Die Spur des Geldes führt ihn von West nach Ost, von einer Nachwendeniederlage zur anderen und am Ende zur Frage, ob er sich auf seine alten Tage nicht übernommen hat. Ein aufregender Kriminalroman aus der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit. Und ein nachdenklich stimmender Roman über das Altern.
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Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
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Autor: |
Geboren am 6.7.1944 in Bielefeld. Er wurde 1944 bei Bielefeld geboren und wuchs in Heidelberg auf. Mit acht, nach einem Streit mit seinem Bruder, schrieb er das Drama ›Der Brudermord‹, mit 13 über seine erste unglückliche Liebe ein Sonett mit zu vielen Strophen, dazwischen und danach alles mögliche. Er wurde Jurist, Richter und Professor – »vielleicht weil die Wahrheit des Rechts ebenso in Worten und Sätzen liegt wie die Wahrheit von Geschichten und weil die Dinge hier wie dort zu ihrem Ende gebracht werden müssen.« Er schreibt Kriminal- und andere Romane. Er lebt in Berlin und New York. Er würde gerne in einem Haus auf einer Düne am Meer wohnen, morgens am Strand laufen und danach mit Blick auf das Meer schreiben, bis in den Abend. ›Der Tagesspiegel‹ nannte Bernhard Schlinks Kriminalromane »raffiniert gebaute Geschichten, in denen die politische Aktualität und die deutsche Vergangenheit präsent ist.« Der erste, ›Selbs Justiz‹, den er zusammen mit Walter Popp geschrieben hat, wurde unter dem Titel »Der Tod kam als Freund« verfilmt. ›Die gordische Schleife‹ wurde mit dem ›Glauser‹ für den besten Krimi 1989 ausgezeichnet und ›Selbs Betrug‹ mit dem Deutschen Krimi-Preis 1993. Die deutsche Vergangenheit ist auch Thema von Schlinks viertem Roman. ›Der Vorleser‹ ist kein Krimi, aber die fast kriminalistische Erforschung einer rätselhaften Liebe und bedrängenden Schuld, von der Kritik als einer der Höhepunkte des Bücherherbstes 1995 gefeiert. Die ›Neue Zürcher Zeitung‹ schrieb: »Die Erinnerung enthält die Möglichkeit, die Geschichte niederzuschreiben und sich auf diese Weise von ihr zu befreien. Dies zu tun stellt den einzigen denkbaren Ansatz eines Ausweges dar, die Möglichkeit, sich dem Thema Nationalsozialismus zu nähern: sich erinnern, darüber schreiben, darüber sprechen. Der Roman selbst tut dies auf eine beeindruckende Weise.« Er wurde in über dreißig Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und begründete Schlinks schriftstellerischen Weltruhm, gefolgt von dem 2000 veröffentlichten Erzählband ›Liebesfluchten‹. 2001 schloß Schlink die Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb mit ›Selbs Mord‹ ab. 2005 veröffentlichte er den Essayband ›Vergewisserungen. Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben‹. Und soeben erschien sein neuer Roman, ›Die Heimkehr‹.
Auszeichnungen: 1989: Autorenpreis deutschsprachige Kriminalliteratur ›Der Glauser‹ für ›Die gordische Schleife‹. 1993: Deutscher Krimi Preis des Bochumer Krimi Archivs für ›Selbs Betrug‹. 1995: Stern des Jahres der Abendzeitung (München) für ›Der Vorleser‹. 1997: Grinzane-Cavour-Preis (Italien) für ›Der Vorleser‹. 1997: Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster für ›Der Vorleser‹. 1997: Prix Laure Bataillon (Frankreich) für ›Der Vorleser‹ (Auszeichnung für den Autor sowie für den Übersetzer Bernard Lortholary). 1999: Für sein literarisches Werk erhält Bernhard Schlink den (erstmals verliehenen) Literaturpreis der Tageszeitung ›Die Welt‹. 2000: Bernhard Schlink erhält am 17. 2. 2000 die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft in Düsseldorf. 2000: Im Juni erhält Bernhard Schlink den Evangelischen Buchpreis des Deutschen Verbandes Evangelischer Büchereien für ›Der Vorleser‹. 2001: Bernhard Schlink wird zum ›Chevalier dans l’Ordre de la Légion d’Honneur‹ ernannt 2001: Bernhard Schlink erhält den finnischen Literaturpreis ›Eeva Joenpelto-Preis‹ der Gemeinde Lohja 2002: Bernhard Schlink erhält den Preis des German-British Forum für sein Gesamtwerk 2003: Bernhard Schlink erhält das Bundesverdienstkreuz für Der Vorleser |
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