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Diabolische Geschichten, Jules Barbey d Aurevilly (4 CDs, Hörbuch) |
| Untertitel: |
Vollständige Lesung |
| ISBN: |
978-3-86735-215-4 |
| Autor: |
Jules Barbey d Aurevilly |
| Sprecher: |
Bernd Hahn, Einleitung Hanjo Kesting |
| Genre: |
Internationale Klassiker |
| Verlag: |
Membran / mOcean OTonVerlag, August 2007 |
| Format / Dauer: |
4 CDs, Hörbuch |
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Inhalt: |
Das Beste aus den Sendereihen Am Morgen vorgelesen und Am Abend vorgelesen von NDRkultur - herausgegeben und verlegt von Hanjo Kesting

NDRkultur präsentiert über 40 verschiedene Autoren auf über 240 CDs - informatives Booklet inkl. MP3-Bonus-CD [ab 5er CD-Sets]:
Jules Barbey d Aurevilly, Diabolische Geschichten / Nur noch innerhalb der Gesamtausgabe (50 Sets) lieferbar
Die Erzählungen eines Dandy und "christlichen Moralisten" über das Sinnliche und das Sexuelle, den Rausch und das Verbrechen. Barbey erzählt mit leuchtenden Farben und schwelgerischer Genauigkeit von sechs Frauen in der Unbedingtheit ihrer Leidenschaft. Das Böse fasziniert den Autor ebenso wie es sein Entsetzen erregt.
Inhalt: Das Beste aus der Sendereihe "Am Morgen vorgelesen" u. "Am Abend vorgelesen" Vollständige Übersicht aller Titel der NDR Höredition Weltliteratur:
Gesamtausgabe
Alexander Puschkin, Das Adelsfräulein als Bäuerin und andere Erzählungen, 2 CDs Alfred Andersch, Der Vater eines Mörders und andere Geschichten, 7 CDs Jean Améry, Jenseits von Schuld und Sühne, 4 CDs Jean Améry, Lefeu oder der Abbruch, 6 CDs André Gide, Die Rückkehr des verlorenen Sohnes / Theseus, 3 CDs Antoine Francois Prevost, Manon Lescaut, 6 CDs Franz Kafka, Ansturm gegen die Grenze. Tagebücher 1910-1922, 3 CDs Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Die Sirene, CD Johann Wolfgang von Goethe, Der Mann von funfzig Jahren, 2 CDs Johann Wolfgang von Goethe, Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten, 3 CDs Anton Tschechow, Grischa und andere Erzählungen, 3 CDs Arthur Conan Doyle, Sherlock Holmes Geschichten, 6 CDs Charles de Coster, Legende vom Ulenspiegel, 11 CDs Charles Dickens, Große Erwartungen, 17 CDs Conrad Ferdinand Meyer, Der Schuß von der Kanzel, 2 CDs Djuna Barnes, Portraits, 3 CDs E.T.A. Hoffmann, Erzählungen aus den Serapionsbrüdern, 2 CDs Edgar Allan Poe, Die Maske des roten Todes und andere Erzählungen, 3 CDs Emile Zola, Germinal, 8 CDs Fjodor M. Dostojewski, Polsunkoff / Eine garstige Anekdote, 3 CDs Gustave Flaubert, Bouvard und Pécuchet, 5 CDs Gustave Flaubert, Herodias, 2 CDs Gustave Flaubert, Lehrjahre des Gefühls, 12 CDs Francois Rabelais, Gargantua und Pantagruel, 7 CDs Gottfried Keller, Das Fähnlein der sieben Aufrechten, 3 CDs Guy de Maupassant, Pierre und Jean, 5 CDs Heinrich von Kleist, Der Zweikampf und andere Erzählungen, 4 CDs Henry James, Daisy Miller, 2 CDs Herman Melville, Benito Cereno, 4 CDs E.T.A. Hoffmann, Das Majorat, 3 CDs Hugo von Hofmannsthal, Erzählungen und Prosa, 2 CDs Isaak Babel, Budjonnys Reiterarmee und andere Geschichten, 3 CDs Ivan Turgenjew, Erzählungen, 2 CDs Iwan A. Gontscharow, Eine alltägliche Geschichte, 12 CDs Jens Peter Jacobsen, Niels Lyhne, 7 CDs Johann Gottfried Seume, Spaziergang nach Syrakus, 6 CDs Joseph von Eichendorff, Das Marmorbild, 2 CDs Jules Barbey d Aurevilly, Diabolische Geschichten, 4 CDs Karl Philipp Moritz, Anton Reiser, 11 CDs Lew N. Tolstoi, Frühe Erzählungen, 3 CDs Lew N. Tolstoi, Späte Erzählungen, 4 CDs Lucius Apulejus, Amor und Psyche, 2 CDs Mircea Eliade, Nächte in Serampore, 2 CDs Prosper Mérimée, Das zwiefache Mißverständnis und andere Erzählungen, 4 CDs Robert Louis Stevenson, Der Leichenräuber / Der Junker von Ballantrae, 7 CDs Lew N. Tolstoi, Die Kreutzersonate, 4 CDs Victor Hugo, Der letzte Tag eines Verurteilten, 3 CDs Washington Irving, Rip van Winkle / Der dicke Herr, CD Wilhelm Hauff, Die Karawane, 4 CDs Wolfgang Koeppen, Reisen nach Frankreich, 2 CDs
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Autor: |
Kein Schriftsteller spielte die Dandy-Rolle mit mehr Überzeugungskraft als Jules Barbey d’Aurevilly. Er war mit Baudelaire befreundet, und nicht zufällig taucht sein Name im Essay über den Pariser Salon von 1846 auf: »Wer Jules Barbey d’Aurevillys Buch Über das Dandytum einmal wieder vornimmt, wird einsehen, daß das Dandytum etwas Modernes ist, das sich aus völlig neuen Gegebenheiten herleitet.« Tatsächlich war Barbey wenn nicht der Entdecker, so doch der erste literarische Chronist des Dandytums. Zum Dandy großen Stils fehlten ihm allerdings die materiellen Voraussetzungen, und so gelang ihm diese Lebensform nicht ohne Anstrengung“. Er stammte aus einer alteingesessenen, doch erst spät geadelten Familie der Normandie. Den grandiosen Aristokratennamen legte er sich 1840 zu, im Alter von zweiunddreißig Jahren. Nach Abschluß eines widerwillig absolvierten Jura-Studiums versuchte er als Journalist in Paris Fuß zu fassen, bewegte sich in der Literatenszene, begann sein exzessives und ausschweifendes Leben, reich an Alkohol, Opium, amourösen Abenteuern und den in seinem Milieu üblichen Beziehungen zu Kurtisanen. Früh huldigte Barbey, der sich als »christlichen Moralisten« bezeichnete, der Auffassung, es sei nötig, »aus den unreinen Quellen zu trinken«. Streng jansenistisch erzogen, trat er 1846 zum Katholizismus über. Seither präsentierte er sich als überzeugter Royalist, glühender Verfechter der Gegenrevolution und ultramontaner Katholik, eifernd gegen Fortschritt und soziale Emanzipation, voller Hohn über den Rationalismus eines Jahrhunderts, das die Abgründe des Spirituellen ignorierte. |
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