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Weihnachtslied
»In diesem Weihnachtsmärchen schildert Dickens, wie der herzlose alte Geizhals Ebenezer Scrooge in einer Weihnachtsnacht zu einem gütigen, hilfsbereiten Menschen wird. Unbeeinflußt von der allgemeinen Weihnachtsstimmung, befindet sich Scrooge am Heiligen Abend in seinem Londoner Büro. Wie immer benimmt er sich seinem ärmlichen Schreiber Bob Cratchit gegenüber kleinlich und boshaft. Als er später allein in sein Haus zurückgekehrt ist, wird er von dem Geist Marleys, seines ehemaligen Geschäftspartners, und von den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnachtsfeste heimgesucht. Sie zeigen ihm das Glück, das er durch seine Habgier und Selbstsucht versäumt hat, aber auch die Einsamkeit, in der er einst sterben wird, falls er nicht vorher sein Leben ändert. Er ist zutiefst betroffen, und von diesem Augenblick an wandelt er sich von Grund auf: aus dem herzlosen Egoisten wird ein Muster an Nächstenliebe und Hochherzigkeit, aus dem boshaftesten alten Mann Englands der Lieblingsgroßvater aller Kinder. Das Weihnachtslied gehört längst zum klassischen Bestand der Jugendliteratur und wird als beliebte Weihnachtslektüre für Erwachsene und Kinder immer wieder neu aufgelegt.«
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Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
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Autor: |
Seine unbeschwerte Kindheit endete in einer doppelten Erniedrigung. Der 12jährige Charles mußte in einer Schuhcreme-Fabrik arbeiten, um der finanziell ruinierten Familie nicht mehr zur Last zu fallen. Sein Vater wurde dennoch ins Schuldgefängnis gesperrt; Nachdem die Schulden getilgt waren, durfte Charles wieder in die Schule. In Anwaltskanzleien erlernte er dann das Handwerk des Schreibens.Er wurde Parlaments- berichterstatter und konnte kurze Skizzen über das Londoner Leben in Zeitschriften veröffentlichen, darauf schrieb er Fortsetzungsromane, häufig mehrere gleichzeitig. Er war ein gutaussehender und gutgekleideter, rühriger Mann, ein gerngesehener Gast und ein sympathischer Gastgeber. Die Romane, in denen Dickens mit Liebe und Humor die Welt der kleinen Leute darstellte und aus tiefem Mitleid Kritik an den sozialen Mißständen übte, waren ein lebenslanger Nachklang an seine in einer Fabrik verlorengegangene Jugend. |