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Fontanelle (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
Roman |
| ISBN: |
3-257-06458-6 |
| Autor: |
Meir Shalev |
| Nachwort: |
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| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 576 Seiten |
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Inhalt: |
Fontanelle
Sie hatte schwarzes, kurzgeschnittenes Wuschelhaar, trug ein grobes Leinenhemd und einen bunten Baumwollrock, die erste Liebe des fünfjährigen Michael – und sie rettete ihn aus einem brennenden Weizenfeld: Anja! Seitdem ging er jeden Morgen mit geschlossenen Augen den Gartenpfad zu ihrem Haus und öffnete die Augen erst dann, wenn er ihre Anwesenheit spürte. »So, jeden Tag und jede Woche und jeden Monat, jenes ganze Jahr hindurch – Winter und Sommer, Frühling und Herbst –, öffnete ich meine Augen erst vor ihrer Gestalt. Wenn das keine Liebe war, was war es dann?« Shalevs neuer Roman ist sicherlich die rührende Liebesgeschichte eines kleinen Jungen zu der Frau des Dorflehrers, und er ist die Familiensaga des aus Rußland in die Jesreel-Ebene eingewanderten Joffe-Clans – vielleicht ist er aber auch gleichzeitig die Parabel eines israelischen Linken auf den ramponierten Mythos Israel…
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Autor: |
Geboren am 29.7.1948 in Nahalal (Israel). Meir Shalevs Mutter war mit ihm schwanger, als der Staat Israel gegründet wurde. Neunzehn Jahre alt waren er und sein Land, als er in den Sechstagekrieg zog. Auf einem Patrouillengang wurde er von vier Kugeln getroffen – ein Versehen der eigenen Leute. Gleichwohl Zionist und Zyniker, setzte Meir Shalev sich nach dem Krieg für die Rückgabe der besetzten Gebiete ein und schrieb mit ›Ein Russischer Roman‹ seinem Land und dessen Siedlern eine Liebeserklärung. Für seinen Erstling hatte er eine zwölfjährige Karriere als populärer Fernsehmoderator aufgegeben und heimste von ungewöhnlichster Seite Lob ein: Er erhielt den Großen Preis der israelischen Insektenforscher für die Genauigkeit seiner Nachforschungen, die auch allerlei kreuchendes und fleuchendes Getier umfassten. Kein Wunder, denn Meir Shalev verpaßt es in keiner fremden Stadt, den Zoo zu besuchen. |
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