In seiner unverwechselbaren Art hat Erich Kästner mit "Drei Männer im Schnee" ein modernes Märchen geschrieben. Es handelt von einem arbeitslosen jungen Mann und einem netten, egozentrischen Millionär, der lernen muss, dass Kleider tatsächlich Leute machen. "Er gehört zu den Moralisten, die zugleich Spaßmacher sind. Er ist ein Conférencier, der keine Hemmungen hat zu predigen. Und er ist ein Prediger, der gern und stolz die Narrenkappe trägt." (Marcel Reich-Ranicki)
Erich Kästner Neben satirischen und zeitkritischen Gedichten und Romanen schrieb der gebürtige Dresdner Kabarett-Texte, Kinderbücher, Feuilletons, Theaterstücke und Drehbücher. Seine Bücher wurden mit vielen anderen 1933 verbrannt, er emigrierte jedoch nicht, was von etlichen Zeitgenossen zwiespältig aufgenommen wurde. Der Georg-Büchner-Preisträger (1957) war nach dem Krieg u.a. Redakteur der "Neuen Zeitung" in München, gab die Jugendzeitschrift "Pinguin" heraus und wurde Mitglied beim Kabarett "Schaubühne".
Hans-Jürgen Schatz Der Schauspieler wurde in Berlin geboren und gab sein Theaterdebüt 1978. Inzwischen wirkte er in über 80 Fernseh- und Kinofilmen mit, u.a. in der Krimi-Serie "Der Fahnder", dessen Ensemble 1989 den Adolf-Grimme-Preis erhielt. Schatz spielt vornehmlich in Komödien, ist aber auch in klassischen Rollen und als Rezitator erfolgreich. Daneben tritt er mit Sängern, Instrumentalsolisten und Orchestern auf.