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Tarabas, Joseph Roth - Hörbuch, 6 CDs |
| Untertitel: |
Ungekürzte Lesung |
| ISBN: |
978-3-257-80216-0 |
| Autor: |
Joseph Roth |
| Sprecher: |
Joseph Lorenz |
| Genre: |
Deutschsprachige Weltliteratur |
| Verlag: |
Diogenes, Oktober 2008 |
| Format / Dauer: |
6 CDs, ca. 420 Minuten, Hörbuch |
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Inhalt: |
TOP 10 im Oktober 2008
Joseph Roth, Tarabas - 6 CDs, Hörbuch
»Sie sind sehr unglücklich, Herr!«, prophezeit eine Zigeunerin dem jungen russischen Revolutionär Tarabas. »Ich lese in Ihrer Hand, dass Sie ein Mörder sind und ein Heiliger. Ein unglücklicheres Schicksal gibt es nicht auf dieser Welt.« Von Russland nach New York und wieder zurück in die Wirren des Ersten Weltkrieges und der Revolution führt der Weg des Sünders und Büßers Nikolaus Tarabas. Die bittere Legende eines in die Irre gehenden und wieder heimkehrenden Sohnes.
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Sprecher: |
Joseph Lorenz, geboren in Wien, besuchte das „Mozarteum“ in Salzburg. Er spielte auf vielen großen Bühnen, darunter das Schillertheater in Berlin, das Schauspielhaus Düsseldorf, das Schauspielhaus Zürich, das Theater Basel, die Kammerspiele in Hamburg und das Staatstheater in Stuttgart. Von 1995 an für insgesamt neun Jahre gehörte Lorenz fest zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Seit 2004 arbeitet Lorenz als freiberuflicher Schauspieler, u.a. im Wiener Theater an der Josephstadt. |
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Autor: |
Geboren am 2.9.1894 in Brody (Ostgalizien), gestorben am 27.5.1939 in Paris. Joseph Roth wird 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Galizien geboren. Um zu studieren, geht er nach Wien. Im Ersten Weltkrieg ist Roth Berichterstatter einer Armeezeitung, später wird er Journalist. Nach seiner Hochzeit mit Friedl Reicher in Berlin mietet dieser Heimatlose, der in Hotels und Cafés lebte, zum ersten und letzten Mal in seinem Leben eine Wohnung. Als Reporter ist er einer der Besten seiner Zeit. Seine Artikel sind von literarischer Qualität, seine Romane dagegen von journalistischer Aktualität. Nach Hitlers Machtergreifung 1933 verläßt Joseph Roth Deutschland. Wie ein Getriebener reist er durch Europa, von Hotel zu Hotel, seine ganze Habe in zwei Koffern verstaut. Im Alkohol sucht er Halt – und findet in ihm einen langsamen Tod. |
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