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Die Klassiker-Hörbibliothek, Honoré de Balzac, Fjodor M. Dostojewskij, Theodor Fontane u.a. - Hörbuch, 30 CDs / derzeit vergriffen |
| Untertitel: |
Ungekürzte Lesungen |
| ISBN: |
978-3-88698-741-2 |
| Autoren: |
Honoré de Balzac, Fjodor M. Dostojewskij, Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolai Gogol, E.T.A. Hoffmann, Gottfried Keller, Heinrich von Kleist, Eduard Mörike, Edgar Allan Poe, Alexander Puschkin, Friedrich Schiller, Theodor Storm, Iwan Turgenjew, Oscar Wilde |
| Sprecher: |
Wilhelm Götze, Rolf Günther, Klaus-Dieter König, Ernst-August Schepmann, Friedrich Schoenfelder, u.a. |
| Genre: |
Deutschsprachige Klassiker / Internationale Klassiker |
| Verlag: |
steinbach sprechende bücher, Oktober 2006 |
| Format / Dauer: |
30 CDs, 1942 Minuten, Hörbuch |
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Inhalt: |
TOP 10 im Februar 2009
Honoré de Balzac / Fjodor M. Dostojewskij / Theodor Fontane / Johann Wolfgang von Goethe u.a., Die Box - Hörbuch, 30 CDs
Von Balzac über Dostojewskij bis zu Poe - diese Box hat sie alle! Für nur 39,99 €!
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Inhalt: # Honoré de Balzac: Oberst Chabert # Fjodor M. Dostojewskij: Der Großinquisitor # Theodor Fontane: Unterm Birnbaum # Johann Wolfgang Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil # Johann Wolfgang Goethe / Friedrich Schiller: Klassische Balladen # Nikolai Gogol: Der Mantel # E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi # Gottfried Keller: Kleider machen Leute # Heinrich von Kleist: Die Marquise von O. / Das Erdbeben von Chili # Eduard Mörike: Mozart auf der Reise nach Prag # Edgar A. Poe: Das verräterische Herz # Alexander Puschkin: Pique Dame # Theodor Storm: Immensee # Iwan Turgenjew: Erste Liebe # Oscar Wilde: Das Gespenst von Canterville
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Sprecher: |
Rolf Günther, ausgebildet an der Max-Reinhardt-Schauspielschule in Berlin, arbeitete als Charakterdarsteller, Spielleiter, Rezitator, Regisseur, Lehrer für Schauspiel, Rhetorik, Sprechtechnik und Phonetik. Seine Engagements reichten vom Nollendorf-Theater in Berlin, über das Staatstheater Saarbrücken, die Stadttheater Heidelberg und Essen, die Kammerspiele und das Bayerische Staatstheater bis hin zum Residenz Theater in München.
Der Schauspieler Klaus-Dieter König wurde in Berlin geboren und wuchs in Süddeutschland auf. Seit 1969 steht er auf der Theaterbühne und ist als leidenschaftlicher Sprecher hervorgetreten.
Ernst-August Schepmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und spielte danach 50 Jahre lang an diversen Theatern: in Wiesbaden, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, München, Berlin, Wien und zuletzt in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler war und ist er ein begeisterter (Rundfunk-)Sprecher, der schon in vielen Hörspielen und Lesungen mit seiner Sprechkunst überzeugen konnte. In diesem Programm ist er v.a. mit Lesungen für Kinder vertreten, wie z.B. Mariemoritz von Gudrun Mebs oder Das letzte Stück vom Regenbogen von Joan Aiken, aber auch mit Hörbüchern für Erwachsene, wie Dürrenmatts Klassiker Die Panne.
Friedrich Schoenfelder wurde 1916 in der Niederlausitz geboren. Er absolvierte eine Ausbildung an der Schauspielschule des Preußischen Staatstheaters in Berlin und spielte danach an Theatern in Stuttgart, Göttingen, Frankfurt und Berlin. Bekannt wurde er durch zahlreiche Kino- und Fernsehfilme. Seit 1946 hat er als Sprecher im Rundfunk zahlreichen Aufnahmen ihre ganz eigene Note verliehen und gilt als einer der großen Sprecherstimmen auf dem deutschen Hörbuchmarkt. |
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Autor: |
Honoré de Balzac (1799-1850) verbrachte eine freudlose Kindheit. Später studierte er Jura an der Sorbonne. Unter verschiedenen Pseudonymen verfaßte er von 1822-1825 über 20 Kolportageromane. Gewagte Spekulationen als Verleger und Drucker führten ihn 1827 zum Bankrott mit Schulden, die ihn lebenslang belasteten.
Fjodor M. Dostojewskij (1821-1881) gehört mit seiner psychologischen Erzählweise und der philosophischen Komplexität seines Romanwerks zu den bedeutendsten Autoten der Weltliteratur. Religiös-philosophische Themen finden sich in seinem Werk ebenso, wie politische-gesellschaftliche Ideen. In seinen Romanen durchleuchtet er die menschliche Seele mit all ihren Abgründen.
Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.
Der Dichter, Kritiker und Naturforscher Johann Wofgang Goethe (1749-1832) gehört bis heute zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Literatur. Seine Person und Dichtung prägte die Sturm- und Drangzeit genauso wie die Klassik. Mit seiner Faust-Dichtung schuf er ein Menschheitsdrama von zeitloser Gültigkeit und weltliterarischem Rang. Auch seine einzigartigen Balladen, wie Erlkönig und Prometheus sind nicht mehr aus der Schatztruhe deutscher Dichtung wegzudenken.
Eduard Mörike, 1804 in Ludwigsburg geboren, war Pfarrer, Redakteur einer Zeitschrift und neben seiner dichterischen Arbeit auch Lehrer für Literatur am Katharinenstift in Stuttgart. Literarisch zwischen Spätromantik und Frührealismus anzusiedeln, fand er zu einer ganz eigenen souveränen Synthese zwischen Anmut und Tiefe, Humor und Schwermut. Die Novelle Mozart auf der Reise nach Prag wird als Höhepunkt seiner reifen Prosaschriften gesehen. Er starb 1875 in Stuttgart.
Edgar Allan Poe wurde am 19. Januar 1809 in Boston geboren und gilt als der Meister des Seltsamen, Unheimlichen und Furchtbaren. Er wuchs nach dem frühen Tod seiner Eltern bei seinem Patenonkel Allan, einem reichen Kaufmann, auf. Nach dem Studium an der Universität Virginia ging Poe zur Armee, wurde jedoch 1831 wegen Unbotmäßigkeit aus der Militärakademie West Point ausgeschlossen. Danach arbeitete Poe als freier Schriftsteller, Journalist und Zeitungsredakteur und wurde zum bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Romantik. Seine Heiratspläne führten zum Bruch mit seinem Pflegevater Allan. Danach lebte Poe bei seiner Tante und heiratete 1836 deren Tochter, die jedoch schon 1847 starb. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Poe trotz literarischer Anerkennung in großer materieller und seelischer Not. An einem Oktobermorgen des Jahres 1849 wurde der völlig verschuldete und vom Alkohol und Drogen gezeichnete Dichter bewußtlos in das Hospital von Baltimore eingeliefert, wo er nach wenigen Tagen starb. Seine längste Erzählung, der Abenteuerroman "Arthur Gordon Pym" (1838) gilt als erste phantastische Geschichte der modernen Literatur und wird heute in einem Atemzug mit Melvilles Meisterwerk "Moby Dick" genannt.
Friedrich Schiller (1759-1805), Lyriker, Dramatiker, Erzähler, Ästhetiker und Historiker. Im Gegensatz zu Goethe hat Schiller ein reflexiv-dualistisches Weltgefühl mit gedanklich-sentimentaler, statt naturnah-naiver Grundhaltung. Die Bemühungen Schillers und Goethes um eine neue, normative Klassik erhielten eine Freundschaft, der es gelang, alle Wesensgegensätze in einer gegenseitigen Produktivität mit dem Ziel einer erneuerten Kultur aufzuheben. Nicht zuletzt in seiner berühmten Ballade Die Bürgschaft setzt Schiller der Freundschaft ein Denkmal.
Theodor Storm (1817 – 1888) war einer der bedeutendsten Novellisten der deutschen Literatur und einer der führenden Vertreter des poetischen Realismus. Mit der Novelle „Immensee“ wurde er als Schriftsteller bekannt, mit dem „Schimmelreiter“ erlangte er Weltruhm.
Nach seiner Schulzeit schrieb sich Oscar Wilde am Dubliner Trinity College ein, ging aber bald nach Oxford, wo er bereits als Student 1878 einen Literaturpreis für sein Gedicht "Ravenna" gewann. Mit seinem scharfen Verstand, seinem treffsicheren Witz und seinem ästhetischen Gespür war Wilde die Verkörperung des "Dandy" schlechthin. Die Türen der Kunst- und Theaterwelt standen ihm weit offen, als er sich nach ausgedehnten Reisen durch Italien und Griechenland 1879 in London niederließ. Mit seinen Theaterstücken und dem Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" setzte er sich neben seiner Ästhetenrolle auch als Dichter von Rang durch.Oscar Wilde wurde schnell zu einem gefeierten Mitglied der Londoner Schickeria. Er war eine Berühmtheit als Ästhet mit ungewöhnlicher Kleidung, originellen Sichtweisen und immenser Schlagfertigkeit. "Das Bildnis des Dorian Gray" rückte ihn aber auch auf ganz andere und völlig unerwartete Weise ins Rampenlicht des öffentlichen Interesses: Schon kurz nach seiner Veröffentlichung im Jahre 1891 wurde der Roman von einigen Buchhändlern boykottiert, wie auch der anonym erschienene Roman "Teleny", der später auf dem Index landen sollte. Im gleichen Jahr traf Wilde erstmals Lord Alfred Douglas, der damals in Oxford studierte. Ein Jahr später wurde die Freundschaft der beiden intim, und es dauerte nicht lange, bis Oscar Wildes Leben von seiner Leidenschaft für den gleichermaßen attraktiven wie schwierigen Lord Douglas (genannt Bosie) bestimmt wurde. 1895 kam dann die tragische Wendung in seinem Leben: Als Folge eines Verleumdungsprozesses wurde er zu zwei Jahren Zuchthaus mit Zwangsarbeit verurteilt; die Urteilsbegründung des Skandalprozesses lautete: Homosexualität. Zusammen mit dem Menschen wurde der Künstler verdammt, seine Stücke von den Bühnen verbannt, seine Bücher nicht mehr verlegt. Der Hass, mit dem man nun Wilde verfolgte, offenbarte die doppelbödige Moral der viktorianischen Gesellschaft. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen in die Schweiz und nach Italien und starb 1900 resigniert in einem Pariser Hotel. |
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