Christian Brückner, geboren 1943, studierte Theaterwissenschaft, Soziologie und Germanistik. Er spielte in diversen Theaterstücken, Fernsehserien und Kinofilmen mit. Seine Stimme ist besonders durch die Synchronisation von von Robert De Niro, Harvey Keitel und Robert Redford bekannt geworden. Daneben hat Brückner in über 25 Jahre lang als Sprecher und Literaturinterpret für fast alle Rundfunkanstalten gearbeitet. Außerdem spricht er Reportagen, Dokumentationen, gibt Literaturlesungen, in denen er unter anderem Gedichte Hölderlins, Celan und Novalis vor Publikum liest. Er hat in zahlreichen Hörspielen und Hörbüchern mitgewirkt und 2000 für Aufmerksamkeit gesorgt, als er gemeinsam mit seiner Frau Waltraut Brückner den Hörbuch-Verlag „parlando. Edition Christian Brückner“ gründete. Bis dahin hatte er über 25 Jahre lang Texte und Hörspiele gelesen und fast allen Rundfunkanstalten als Sprecher und Literaturinterpret zur Verfügung gestanden; Brückner war der erste Sprecher, der sich auf diese Weise „emanzipierte“ (Der Tagesspiegel).
Jährlich erscheinen im parlando-Programm etwa sechs Produktionen. Die Auswahl, eine „Arbeit ohne Kompromisse“, treffen Christian und Waltraut Brückner selbst, Waltraut Brückner übernimmt bei den Aufnahmen die Regie.
Die parlando-Hörbücher umfassen ein breites Spektrum von Prosa, Lyrik und Politischer Literatur: Erschienen sind bislang Liebesgedichte aus sechs Jahrhunderten und Gedichte von Hölderlin, Celan und Raymond Carver. Für die Edition hat Brückner das „Kommunistische Manifest“ von Marx und Engels, aber auch literarische Klassiker wie „Der Prozeß“ von Franz Kafka oder Herman Melvilles „Bartleby“ gelesen. Kurzhörspiele mit Marlene Dietrich, Tagebücher und Romane von Sándor Márai, „Schande“ und andere Texte des diesjährigen Nobelpreisträgers J.M. Coetzee sind ebenfalls in dem anspruchsvollen parlando-Programm vertreten.
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