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Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
Roman |
| ISBN: |
3-257-05703-2 |
| Autor: |
John Irving |
| Nachwort: |
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| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 752 Seiten |
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Inhalt: |
Die wilde Geschichte vom Wassertrinker
Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual. Der Underground-Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags. Dies ist die Geschichte vom Glück und Unglück des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, des eigenwilligen fahrenden Ritters im Kampf der Geschlechter, der ausschließlich seiner Waffe die Schuld an allem gibt. Ein Nichtstuer voller Charme und guter Vorsätze ist er, ein mit allen Wassern gewaschener Schlawiner und Schwindler, doch seine Beschwerden sind ernster zu nehmen als die von Portnoy – der mußte nie so viel Wasser trinken.
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Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
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Autor: |
Geboren am 2.3.1942 in Exeter (New Hampshire). Er ist ein trauriges Beispiel dafür, daß selbst gute Bücher mitunter nur mit großem Werbeaufwand zu Ruhm gelangen, und zugleich das seltene Beispiel »eines Autors von hoher literarischer Qualität, der auch beim Publikum ankommt« (›Time‹). Seine ersten drei Romane waren umfangreich und erfolglos. Mit dem vierten versuchte er es bei einem anderen Verlag und bekam vom Cheflektor die Nachricht, er habe das erste Kapitel gelesen und werde Irving Bescheid geben, sobald auch die Putzfrau es beendet habe. Sie mochte das Buch – und über drei Millionen Leser in den USA auch, allerdings erst nach einer riesigen Werbekampagne. Der Roman blieb dem Rummel nichts schuldig. Seither ist die Erwähnung des Namens John Irving die beste Reklame. Mit 19 wußte der Sohn eines Professors für russische Geschichte genau, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. »Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muß auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner.« Was ihm mit 19 noch fehlte, war eine Idee. In Wien, wo er am Institute for European Studies studierte, fand er sie. Er saß im Zoo und in Kneipen, da es in seinem Zimmer zu kalt war, fuhr Motorrad, las ›Die Blechtrommel‹ von Günter Grass, seinem heutigen Freund, und schrieb ›Laßt die Bären los!‹. Bis zum Durchbruch mit ›Garp‹ verkaufte er Erdnüsse bei Football-Spielen, war Kellner und trainierte an Universitäten Ringermannschaften und künftige Schriftsteller. Mit seinem älteren Sohn schloß Irving eine Hundertdollar-Wette ab, daß er ihn an seinem 40. Geburtstag noch auf die Matte legen könne. Gesiegt hat der Sohn, und Irving hat das Ringen aufgegeben. Seine Romane sind aber immer noch umwerfend lang – und für ihn gilt, was Chesterton über Dickens, Irvings Lieblingsautor, geschrieben hat: »Ein normaler Leser möchte wissen, wie das Buch endet, der Dickens-Leser wünscht, es möge niemals enden.« |
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