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Wie Hunde sterben
«Während sich alle um mich herum im Gebrauch des Fleischermessers oder der Machete üben, wenn nicht gar der Pistole, bediene ich mich der Feder: mit nicht weniger messerscharfem Vergnügen.» Luis Pineda, genannt «Pinedito», bleibt wie durch ein Wunder unbehelligt von den politischen Wirren seines Heimatlandes, eines Unrechtsstaats durch und durch. An den Rollstuhl gefesselt, kann er sich auf die Rolle des Beobachters zurückziehen. So wird er unversehens zum Chronisten eines bestialischen Szenarios von ungeahnten Ausmaßen: Mord, Korruption, rohe Gewalt und der Greuel mehr, wohin das Auge blickt. Dem kritischen Geist fällt in der übelsten aller möglichen Welten die Aufgabe zu, eine unge-schönte Chronik der laufenden Ereignisse zu erstellen. Doch ist der selbsternannte Aufklärer Pinedito tatsächlich der unbescholtene Beobachter, als der er sich ausgibt? Unter der Hand wird aus dem historischen Bericht eine umfassende Anklage, die auch seine eigene Rolle in Frage stellt: Denn wo verläuft der schmale Grat zwischen Verstrickung und Schuld, zwischen Mittäter- und Mitläuferschaft, zwischen Alibi und Lebenslüge? «In Spanien feiert man ihn seit Wochen, die wichtigsten Literaturpreise hat er dort längst bekommen. In Deutschland ist er der einzige lebende Autor des Manesse Verlags … Unversehens ist er zum modernen Klassiker geworden … ‹Wie Hunde sterben› ist ein würdiger Vertreter einer Tradition, die Lateinamerikas Beitrag zur Weltliteratur des 20. Jahrhunderts darstellt.» Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung
«Die politische Geschichte bleibt ein ‹heilloses Durcheinander› aus Gewalt, Ehrgeiz und Opportunismus … ‹Wie Hunde sterben› ist der bissige Klassiker eines Weltbürgers, der sich im Ausland nie als Fremder und in Spanien nie als Patriot gefühlt hat.» Volker Isfort - Abendzeitung
«Ein atemberaubend präzis gefügter politischer Kriminalroman, … besticht durch Intelligenz und Tempo.» Jörg Drews - Tages-Anzeiger
«Nicht nur stofflich ist sein Erzählwerk der Moderne verpflichtet: dem Radio, der Zeitung und vor allem der Großstadt, deren nachmetaphysischen Bewohnern es wunderbare physiognomische Skizzen widmet. Es ist zugleich vom Bündnis der modernen Literatur mit der Soziologie geprägt.» Lothar Müller- Süddeutsche Zeitung
«Brillant ins Deutsche übertragen … Der Leser erlebt eine spannende Gratwanderung zwischen Verstrickung und Schuld, zwischen Mittäterschaften, Alibis und Lebenslügen.» Andreas Friedrich - Lesart
Unsere Bücher-Tipps aus der Reihe Manesse Bibliothek der Weltliteratur:
Alexandre Dumas, Kapitän Pamphile, Leinen George Meredith, Die tragischen Komödianten, Leinen Herman Bang, Sommerfreuden, Leinen Rene Maran, Batouala, Leinen Peter Altenberg, Wie ich es sehe, Leinen Rafik Schami (Hrsg.), Lob der Ehe, Leinen Jane Austen, Vernunft und Gefühl, Leinen Giovanni Boccaccio, Der Decamerone, Band 1, Leinen Giovanni Boccaccio, Der Decamerone, Band 2, Leinen Wilhelm Busch, Gedichte und Prosa, Leinen Nizami, Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen, Leinen Henry Fielding, Tom Jones, Band 1, Leinen Henry Fielding, Tom Jones, Band 2, Leinen Richard Yates, Zeiten des Aufruhrs, Leinen Benjamin Disraeli, Tanred oder Der neue Kreuzzug, Leinen Charlotte Bronte, Jane Eyre, Leinen Emile Zola, Das Glück der Familie Rougon, Leinen Fjodor M. Dostojewskij, Schuld und Sühne, Leinen Francisco Ayala, Der Kopf des Lammes, Leinen Giorgio Bassani, Die Gärten der Finzi-Contini, Leinen
Übersicht aller Titel der Reihe: Manesse Bibliothek
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