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Werke und Briefe, Friedrich Schiller (12 Bände, Leder)

Untertitel: Zwölf Bände
ISBN: 978-3-618-61218-6
Autor: Friedrich Schiller
Nachwort:
Verlag: Deutscher Klassiker Verlag
Format / Seiten: Bücher, Lederausgabe,  15541 Seiten

Inhalt:

Friedrich Schiller, Werke und Briefe in zwölf Bänden - Leder

Leder

Euro 1700,00 [D]
ISBN 978-3-618-61218-6

Inhaltsverzeichnis / Vorwort / Nachwort
 
Herausgegeben von Otto Dann, Heinz Gerd Ingenkamp, Rolf-Peter Janz, Gerhard Kluge, Herbert Kraft, Georg Kurscheidt, Matthias Luserke, Norbert Oellers, Mirjam Springer, Frithjof Stock

Band 1: Gedichte nach der Gedichtausgabe von 1804 – Erstfassungen der Gedichte nach der Gedichtausgabe von 1804 und 1805 in der Reihenfolge ihres Erscheinens – Gedichte, die nicht in die Gedichtausgabe von 1804 und 1805 aufgenommen wurden, in der Reihenfolge ihres Erscheinens – Gedichte aus dem Nachlaß und Stammbucheintragungen in der Reihenfolge ihrer möglichen Entstehung – Pläne, Entwürfe und Fragmente in der Reihenfolge ihrer möglichen Entstehung – Kommentar von Georg Kurscheidt

Band 2: Die Räuber – Die Verschwörung des Fiesko zu Genua – Kabale und Liebe – Kleine Drame (Semele. <Körners Vormittag>. Der versöhnte Menschenfeind) – Kommentar von Gerhard Kluge

Band 3: Don Karlos – Kommentar von Gerhard Kluge

Band 4: Wallenstein, ein dramatisches Gedicht; Erster Teil – Wallenstein, ein dramatisches Gedicht; Zweiter Teil – Prolog zu Wallensteins Lager – Wallensteins Lager (älteste erhaltene Fassung) – Varianten und Paralipomenon – Hamburger Theatermanuskript (1800/1802) – Kommentar von Frithjof Stock

Band 5: Maria Stuart – Die Jungfrau von Orleans – Die Braut von Messina – Wilhelm Tell – Die Huldigung der Künste – Kommentar von Matthias Luserke

Band 6: Philipp der Zweite, König von Spanien; Von Mercier – Geschichte der merkwürdigsten Rebellionen und Verschwörungen – Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der Spanischen Regierung
Jesuitenregierung in Paraguai – Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt – Des Grafen Lamoral von Egmont Leben und Tod – [Universalhistorische Schriften:] Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? – Etwas über die erste Menschengesellschaft nach dem Leitfaden der mosaischen Urkunde – Die Sendung Moses – Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon – Allgemeine Sammlung historischer Memoires vom zwölften Jahrhundert bis auf die neuesten Zeiten – Kommentar von Otto Dann

Band 7: Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs – Merkwürdige Rechtsfälle, nach dem französischen Werk des Pitaval; Vorrede – Geschichte des Maltheserordens; Vorrede – Merkwürdige Belagerung von Antwerpen in den Jahren 1584 und 1585 – Denkwürdigkeiten aus dem Leben des Marschalls von Vieilleville; Einleitung – [Erzählungen:] Eine großmütige Handlung – Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache – Verbrecher aus Infamie – Der Geisterseher – Spiel des Schicksals – Haoh-Kiöh-Tschuen – Kommentar von Otto Dann

Band 8: Schriften aus der Zeit der Karlsschule – Philosophisch-ästhetische Schriften – Publizistische Arbeiten und vermischte Schriften – Schriften von Schiller und Goethe, Kommentare, Nachschriften, Nachlaß – Kommentar von Rolf-Peter Janz

Band 9: Iphigenie in Aulis – Egmont – Macbeth – Nathan der Weise – Turandot – Der Neffe als Onkel – Der Parasit – Britannikus – Phädra – Othello – Kommentar von Heinz Gerd Ingenkamp

Band 10: Die Braut in Trauer – Die Maltheser – Die Polizey – Die Kinder des Hauses – Agrippina – Warbeck – Rosamund oder die Braut der Hölle – Die Gräfin von Flandern – Themistokles – Das Schiff – Die Flibustiers – Seestück – Demetrius – Elfride – Die Prinzessin von Zelle – Entwurf eines Lustspiels im Geschmack von Goethes Bürgergeneral – Kommentar von Herbert Kraft und Mirjam Springer

Band 11: Briefe 1775-1795 – Kommentar von Georg Kurscheidt

Band 12: Briefe 1795-1805 – Kommentar von Norbert Oellers


Zielsetzung und Publikum:
Der Deutsche Klassiker Verlag legt jene Werke in mustergültigen, textlich zuverlässigen und ausführlich kommentierten Ausgaben vor, die zum Bestand der in deutscher Sprache geschriebenen Literatur und Wissenschaft gehören. Dazu gehören nicht nur die klassischen belletristischen Texte, sondern ebenso historische, politische, philosophische und kunsttheoretische Schriften. Die "Bibliothek deutscher Klassiker" wendet sich an Wissenschaftler, Fachgelehrte, Lehrende, Studierende und Bibliotheken im In- und Ausland, darüber hinaus an ein kulturell allgemein interessiertes Publikum und an Liebhaber klassischer Editionen.

Ausstattung:
Die Leinen- und Lederbände des Deutschen Klassiker Verlages verbinden höchste Textqualität mit größtmöglichem Komfort für den Leser: Schriftschnitt und Schriftgröße von Text und Kommentar sowie die Beschaffenheit des Papiers gewährleisten mühelose intensive Lektüre. Die Ausstattung der Bände, ihre Papier- und Bindequalität ermöglichen jahrzehntelange Haltbarkeit auch bei starkem Gebrauch. Die Bände des Deutschen Klassiker Verlages setzen eine Buchkultur fort, die vom Insel Verlag in einhundert Jahren entscheidend mitgeprägt wurde.



Unsere Bücher-Tipps aus dem Diogenes Verlag:

Wilhelm Busch, Gedichte und Bildergeschichten, Halbleinen
Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg, Leinen
Petros Markaris, Der Großaktionär, Leinen
Slawomir Mrozek, Balhasar, Leinen
Urs Widmer, Das Buch des Vaters, Leinen
W. Somerset Maugham, Gesammelte Erzählungen, Leinen
Andrea De Carlo, Wenn der Wind sich dreht, Leinen
Bernhard Schlink, Die Heimkehr, Leinen
Donna Leon, Wie durch ein dunkles Glas, Leinen
F. Scott Fitzgerald, Diesseits vom Paradies, Leinen
Ian McEwan, Saturday, Leinen
Jakob Arjouni, Chez Max, Leinen
Joachim Ringelnatz, Sämtliche Erzählungen und Gedichte, Leinen
Liaty Pisani, Das Tagebuch der Signora, Leinen
Loriot, Gesammelte Prosa, Leinen
Magdalen Nabb, Eine Japanerin in Florenz, Leinen
Martin Suter, Unter Freunden, Leinen
Munro Leaf, Ferdinand, Leinen
Patricia Highsmith, Der Geschichtenerzähler, Leinen
Patrick Süskind, Das Parfum, Leinen
Rolf Dobelli, Himmelreich, Leinen

Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag

 

 

Autor:

1759 10. November: Johann Christoph Friedrich Schiller wird als zweites Kind des Offiziers Johann Kaspar Schiller und seiner Frau Elisabeth Dorothea, geb. Kodweiß, in Marbach am Neckar geboren.
1766 Dezember: Übersiedlung der Familie nach Ludwigsburg.
1767-1772 Besuch der Ludwigsburger Lateinschule.
1773 Auf Befehl des württembergischen Landesherrn Karl August Eintritt in die ›Militär-Pflanzschule‹ (die spätere ›Hohe Karlsschule‹) des Herzogs Karl Eugen von Württemberg auf Schloß Solitude bei Stuttgart.
1774 Beginn eines Jura-Studiums.
1776 Wechsel zum Studienfach Medizin.
1777 Arbeit an dem Drama Die Räuber.
1780 Dezember: Entlassung aus der Militär-Akademie und Beorderung als Militärarzt zum Grenadierregiment von Johann Abraham David von Augé in Stuttgart.
1781 Die Räuber erscheinen im Selbstverlag.
1782 Januar: Die Räuber werden in Mannheim mit großem Erfolg uraufgeführt. Mai: Heimliche Reise nach Mannheim. Juni: Schillers Reise wird bekannt; zweiwöchiger Arrest wegen der unerlaubten Fahrt ins kurpfälzische Ausland; Verbot jedes weiteren Verkehrs mit dem Ausland. August: Wegen einer politisch zweideutigen Stelle in den Räubern Verbot des Schreibens von nicht-medizinischen Schriften. September: Schiller flieht zusammen mit seinem Freund Andreas Streicher nach Mannheim (später nach Oggersheim). November: Aus Furcht vor Verhaftung und Auslieferung reist Schiller aus Oggersheim ab. Dezember: Ankunft in Bauerbach (bei Meiningen) auf dem Gut der Freifrau Henriette von Wolzogen.
1783 Januar: Beginn der Arbeit an dem Drama Don Karlos. 20. Juli: Uraufführung der Tragödie Die Verschwörung des Fiesco zu Genua in Bonn. September: Schiller tritt seine Stelle als Mannheimer Theaterdichter an.
1784 13. April: Uraufführung der Tragödie Kabale und Liebe in Frankfurt am Main. Dezember: Ernennung zum Weimarischen Rat.
1785 Mai: Übersiedlung nach Gohlis bei Leipzig. Die Ode »An die Freude« entsteht. Die theoretische Schrift Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken erscheint.
1786 Intensive historische Studien. Die Erzählung Der Verbrecher aus verlorener Ehre erscheint u. d. T. Verbrecher aus Infamie.
1787 29. August: Uraufführung von Don Karlos in Hamburg. Oktober: Bekanntschaft mit Christoph Martin Wieland. Das Romanfragment Der Geisterseher erscheint in Fortsetzungen in der Zeitschrift ›Thalia‹ bis 1789.
1788 Dezember: Schiller wird als Geschichtsprofessor nach Jena berufen.
1789 Dezember: Erste Begegnung und Beginn der Freundschaft mit Wilhelm von Humboldt.
1790 Januar: Ernennung zum Meiningischen Hofrat. Februar: Heirat mit Charlotte von Lengefeld. Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges beginnt zu erscheinen.
1791 Schwere Erkrankung. Kuraufenthalt in Karlsbad.
1792 Wiederholte Krankheitsanfälle. August: Die Pariser Nationalversammlung verleiht Schiller das französische Bürgerrecht. Abschluß der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges.
1793 Heftige Krankheitsanfälle. Schiller setzt seine Vorlesungen über Ästhetik fort (letztes Kolleg Schillers). September: Übersiedlung nach Ludwigsburg. Geburt des Sohnes Karl Friedrich Ludwig.
1794 August: Beginn des Briefwechsels mit Goethe. Schiller reist auf Goethes Einladung nach Weimar.
1795 Die von Schiller herausgegebene Zeitschrift ›Horen‹ erscheint, u. a. mit seiner philosophischen Schrift Über die ästhetische Erziehung des Menschen sowie der Abhandlung Über naive und sentimentalische Dichtung (diese bis 1796).
1796 Januar: In Zusammenarbeit mit Goethe verfaßt Schiller einen großen Teil der »Xenien«. Schiller bearbeitet Goethes Egmont für August Wilhelm Ifflands Inszenierung in Weimar. Juli: Geburt des Sohns Ernst Friedrich Wilhelm. Oktober: Arbeit an der Tragödie Wallenstein.
1797 Gemeinsame Arbeit mit Goethe am Musen-Almanach für das Jahr 1798 (erscheint im Oktober 1797), dem sogenannten »Balladen-Almanach«.
1798 12. Oktober: Uraufführung von »Wallensteins Lager« zur Eröffnung des umgebauten Weimarer Theaters.
1799 30. Januar: Uraufführung der »Piccolomini« in Weimar. 20. April: Uraufführung von »Wallensteins Tod« in Weimar. Oktober: Geburt der Tochter Karoline Henriette Luise. Dezember: Übersiedlung nach Weimar.
1800 14. Juni: Uraufführung des Dramas Maria Stuart in Weimar.
1801 11. September: Uraufführung des Dramas Die Jungfrau von Orleans in Leipzig. November: Premiere von Schillers Bühnenbearbeitung von Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise in Weimar.
1802 November: Herzog Karl August erhebt Schiller in den erblichen Adelsstand.
1803 19. März: Uraufführung des Dramas Die Braut von Messina in Weimar.
1804 17. März: Uraufführung des Schauspiels Wilhelm Tell in Weimar. Juli: Schwerer Krankheitsanfall, nur langsame Erholung. Geburt der Tochter Emilie Henriette Luise.
1805 Februar: Erkrankung und langsame Genesung. Arbeit an dem Drama Demetrius. 9. Mai: Schiller stirbt in Weimar an einer Lungenentzündung.



 

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