
|
|
|
Owen Meany (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
Roman |
| ISBN: |
3-257-01850-9 |
| Autor: |
John Irving |
| Nachwort: |
|
| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 864 Seiten |
|
Inhalt: |
Owen Meany
Die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright: Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert … John Irving erzählt die Geschichte dieser beiden Jungen, die Geschichte seiner Generation: die Zeit ihrer Kindheit in den 50er Jahren, die Jahre der Aufbruchstimmung unter dem charismatischen John F. Kennedy und des Kampfs für die Gleichberechtigung der Rassen, initiiert von Martin Luther King, die immer stärkere Verwicklung der USA in den Vietnamkrieg, der Kampf gegen diesen Krieg und das Trauma einer ganzen Nation nach der Niederlage, die Utopien und Träume von einer friedlichen, gewaltfreien Welt in den 60er Jahren, bis hin zu jenem Schauspieler als Präsident im Weißen Haus, seinen Verwicklungen in die schmutzigen Affären der 80er Jahre und seinem Versuch, die sandinistische Revolution zu ersticken. ›Owen Meany‹ ist John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt, ein großartiger Roman in der Tradition der besten angelsächsischen Erzähler.
Unsere Bücher-Tipps aus dem Diogenes Verlag:
Wilhelm Busch, Gedichte und Bildergeschichten, Halbleinen Paulo Coelho, Auf dem Jakobsweg, Leinen Petros Markaris, Der Großaktionär, Leinen Slawomir Mrozek, Balhasar, Leinen Urs Widmer, Das Buch des Vaters, Leinen W. Somerset Maugham, Gesammelte Erzählungen, Leinen Andrea De Carlo, Wenn der Wind sich dreht, Leinen Bernhard Schlink, Die Heimkehr, Leinen Donna Leon, Wie durch ein dunkles Glas, Leinen F. Scott Fitzgerald, Diesseits vom Paradies, Leinen Ian McEwan, Saturday, Leinen Jakob Arjouni, Chez Max, Leinen Joachim Ringelnatz, Sämtliche Erzählungen und Gedichte, Leinen Liaty Pisani, Das Tagebuch der Signora, Leinen Loriot, Gesammelte Prosa, Leinen Magdalen Nabb, Eine Japanerin in Florenz, Leinen Martin Suter, Unter Freunden, Leinen Munro Leaf, Ferdinand, Leinen Patricia Highsmith, Der Geschichtenerzähler, Leinen Patrick Süskind, Das Parfum, Leinen Rolf Dobelli, Himmelreich, Leinen
Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
|
|
|
|
|
Autor: |
Geboren am 2.3.1942 in Exeter (New Hampshire). Er ist ein trauriges Beispiel dafür, daß selbst gute Bücher mitunter nur mit großem Werbeaufwand zu Ruhm gelangen, und zugleich das seltene Beispiel »eines Autors von hoher literarischer Qualität, der auch beim Publikum ankommt« (›Time‹). Seine ersten drei Romane waren umfangreich und erfolglos. Mit dem vierten versuchte er es bei einem anderen Verlag und bekam vom Cheflektor die Nachricht, er habe das erste Kapitel gelesen und werde Irving Bescheid geben, sobald auch die Putzfrau es beendet habe. Sie mochte das Buch – und über drei Millionen Leser in den USA auch, allerdings erst nach einer riesigen Werbekampagne. Der Roman blieb dem Rummel nichts schuldig. Seither ist die Erwähnung des Namens John Irving die beste Reklame. Mit 19 wußte der Sohn eines Professors für russische Geschichte genau, was er wollte: Ringen und Romane schreiben. »Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muß auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner.« Was ihm mit 19 noch fehlte, war eine Idee. In Wien, wo er am Institute for European Studies studierte, fand er sie. Er saß im Zoo und in Kneipen, da es in seinem Zimmer zu kalt war, fuhr Motorrad, las ›Die Blechtrommel‹ von Günter Grass, seinem heutigen Freund, und schrieb ›Laßt die Bären los!‹. Bis zum Durchbruch mit ›Garp‹ verkaufte er Erdnüsse bei Football-Spielen, war Kellner und trainierte an Universitäten Ringermannschaften und künftige Schriftsteller. Mit seinem älteren Sohn schloß Irving eine Hundertdollar-Wette ab, daß er ihn an seinem 40. Geburtstag noch auf die Matte legen könne. Gesiegt hat der Sohn, und Irving hat das Ringen aufgegeben. Seine Romane sind aber immer noch umwerfend lang – und für ihn gilt, was Chesterton über Dickens, Irvings Lieblingsautor, geschrieben hat: »Ein normaler Leser möchte wissen, wie das Buch endet, der Dickens-Leser wünscht, es möge niemals enden.« |
|
|