medienshop2000.de - Buch Anton Cechov, Das Leben in Fragen und Ausrufen, Leinen
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Das Leben in Fragen und Ausrufen (Buch, Leinen)

Untertitel: Humoresken und Satiren 1880-1884
ISBN: 3-257-06267-2
Autor: Anton Cechov
Nachwort:
Verlag: Diogenes
Format / Seiten: Leinen, 384 Seiten

Inhalt:

Das Leben in Fragen und Ausrufen

Mit diesen mal heiteren, mal bissigen Geschichten beginnt Anton Cechov seinen literarischen Werdegang. Unter den Pseudonymen ›Antosa Cechonte‹, ›Der Mann ohne Milz‹ oder ›Der Bruder meines Bruders‹ schreibt er kurze Beiträge für satirische Zeitschriften wie ›Oskolki‹ und ›Budilnik‹. Nicht mehr als 100 Zeilen waren ihm anfänglich vom Redakteur gestattet. Die Satiren und Humoresken fallen in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts, eine düstere Periode der russischen Geschichte. Die Zeit der liberalen Reformen ist vorbei, und die Reaktion triumphiert. Mit seinen vordergründig apolitischen und heiteren Geschichten gelingt es Cechov dennoch, die Zensur zu umgehen und die Mißstände der Zeit darzustellen. Damit reiht er sich ein in eine Tradition der Satire, die sich seit Puschkin und Gogol in Moskau und St. Petersburg entwickelte und die Cechov schon von seiner Geburtsstadt Taganrog aus beobachtet hatte. Sein ganzes jugendliches Temperament kommt in dieser Form zum Ausdruck: humorvoll, frech und ungemein vital. 


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Autor:

Geboren am 17.1.1860 in Taganrog, gestorben am 15.7.1904 in Badenweiler, begraben in Moskau auf dem Friedhof Novo Devicje. Geboren wurde Anton Cechov 1860. Sein Großvater war Leibeigener gewesen, sein Vater ein kleiner Kaufmann, der Bankrott machte. Die Familie mußte ihr Haus in Südrußland verkaufen und zog nach Moskau. Anton blieb als Dienstbote im Haus, das seiner Familie gehört hatte. Dank eines Stipendiums begann er drei Jahre später in Moskau Medizin zu studieren. Unter Pseudonym schrieb er kleine Erzählungen für Gazetten. Auch als praktizierender Arzt schrieb er weiter, mit wachsendem Erfolg. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Sie lebten wegen der Theaterverpflichtungen Olgas selten zusammen und schrieben sich viele Briefe. Ab 1903 verschlechterte sich Cechovs Gesundheitszustand. Kurz nach der triumphalen Uraufführung des ›Kirschgartens‹ starb er in Badenweiler. Seine letzten Worte waren: »Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken.«



 

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