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Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC) - Buch, Bibliotheksleinen
Doppelband 6 im Schuber
Das Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC) besteht aus acht Doppelbänden. Jeder Doppelband besteht aus je einem Text- und Tafelband. Entsprechend dem internationalen Charakter dieses Lexikons sind die einzelnen Titel nach Herkunft oder Wahl ihrer Verfasser entweder deutsch, englisch, französisch oder italienisch abgefaßt. Doppelband I: Aara – Aphlad Der Textband enthält 214 Artikel von 78 Autoren mit 195 Strichzeichnungen auf 882 Seiten; der Tafelband enthält 694 Kunstdrucktafeln mit 2.845 Abbildungen und ein Tafelverzeichnis, im ganzen 752 Seiten. Bibliotheksleinen in Schuber; Format: 19 x 17,5 cm.
Das LIMC hält die Bilderwelt der antiken Mythologie in acht Doppelbänden mit über 32.000 Abbildungen fest. Es illustriert die griechische, römische und etruskische Sagenwelt.
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Das Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC) ist ein umfassendes Nachschlagewerk zur antiken Mythologie unter dem Gesichtspunkt ihrer bildlichen Darstellung (Ikonografie). Behandelt werden neben der griechischen auch die römische und etruskische Mythologie.
Unsere Kenntnis der antiken Mythen wäre noch sehr viel lückenhafter, wenn wir allein auf die Literatur (Epos, Lyrik, Tragödie) angewiesen wären. In vielen Fällen, etwa zu Sagenversionen und zu Datierungen, kann sie ergänzt werden durch die monumentale Überlieferung, zumal diese sogar noch vor Homer einsetzt und, teilweise in reicher Fülle, bis in die Spätantike reicht. Diese Quellen, in den verschiedenen Gattungen der Bildkunst und des Kunsthandwerks (Skulptur, Vasenmalerei, Wandbilder), von der Mykenischen Zeit an, werden im LIMC in (teilweise sehr) ausführlichen Artikeln zu Sagenfiguren (Götter, Heroen, auch Personifikationen sowie Motiven (etwa zum Parisurteil) behandelt. Alle Sagenbilder sind in motivischer Ordnung in den Tafelbänden reproduziert.
Getragen wurde die Erarbeitung und Publikation des Lexikons von einer Stiftung mit dem Sitz in Basel. Die Artikel stammen von Wissenschaftlern aus mehr als 40 Ländern unter Koordination einer Zentralredaktion in Basel mit Forschungsstellen in verschiedenen Ländern (Deutschland: Universitäten Heidelberg und Würzburg). Der internationale Charakter zeigt sich auch darin, dass die Artikel mehrsprachig erschienen, nämlich auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.
Das Werk erschien von 1981 bis 1999 in 9 Bänden (8 Text- und Tafelbände, 1 Indexband; in je zwei Teilbänden) im Artemis-Verlag Zürich-München (jetzt Patmos-Verlag, Düsseldorf). Eine Datenbank der einschlägigen Literatur, die nach Abschluss der jeweiligen Artikel erschienen ist, wird in Heidelberg geführt.
Gegenwärtig ist ein Supplementband in Vorbereitung, der im März 2009 erscheinen soll.
Bibliographische Angaben: Bertrand Jaeger / John Boardman (Hrsg.): Lexicon iconographicum mythologiae classicae (LIMC) Herausgegeben von der Fondation pour le Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae. Artemis Verlag, Zürich 1981-1999. ISBN 3-7608-8751-1
Band I: Aara - Aphlad (1981) Band II: Aphrodisias - Athena (1984) Band III: Atherion - Eros / Amor, Cupido (1986) Band IV: Eros (in Etruria) - Herakles (1988) Band V: Herakles - Kenchrias (1990) Band VI: Kentauroi et Kentaurides - Oiax (1992) Band VII: Oidipous - Theseus (1994) Band VIII: Thespiades - Zodiacus et Supplementum (1997)
Indexband: 1. Museen, Sammlungen, Orte (1999) 2. Literarische und epigraphische Quellen zu nicht erhaltenen Werken. Mythologische Namen. (1999) (Quelle: Wikipedia) |