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Joseph Roth, Radetzkymarsch - Roman, Buch, Leinen
Nicht nur jedem Anfang, auch so manchem Ende wohnt ein Zauber inne. Joseph Roth, literarischer Kronzeuge der Donaumonarchie, lässt in unnachahmlicher Weise noch einmal diesen endzeitlichen Zauber aufl euchten. Sein berührendes Requiem auf das alte Österreich ist selbst zutiefst durchdrungen von jener taktvollen Grazie, der er in der «Welt von Gestern» nachspürt. Mit leiser Wehmut, dabei aber so unbestechlich, wie es einem gewissenhaften Chronisten zukommt, erzählt er von Aufstieg und Fall der Freiherrn von Trotta. Er zeigt das Nebeneinander von Noblesse und Biedersinn, Sprödigkeit und Eleganz, Souveränität und Unvermögen und vermacht uns «eines der schönsten Prosawerke des Jahrhunderts, voller Traurigkeit, voller Weisheit, voller Schrecknis» (Peter Wapnewski).
"Ein Monolith in der modernen Literatur." Eva Demski
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Übersicht aller Titel der Reihe: Manesse Bibliothek
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Autor: |
Joseph Roth (1894–1939), als Sohn jüdischer Eltern in Ostgalizien geboren, studierte deutsche Literatur und Philosophie in Lemberg und Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Journalist und reüssierte als Erzähler, ehe ihn die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ins Exil trieb. Dem Alkohol verfallen, starb er vereinsamt in einem Pariser Armenhospital. |