Hörbuch - Mascha Kaléko, Elke Heidenreich liest Mascha Kaléko, Lesung, CD
Eine Lyrikerin vom Range eines Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz
Mascha Kaléko wurde 1912 als Tochter jüdischer Einwanderer geboren und fand in den zwanziger Jahren Anschluss an die literarische Bohème Berlins. In der Nazizeit zwangsemigriert, konnte sie nach dem Krieg nie wieder an ihre Erfolge als Schriftstellerin anknüpfen und starb 1975 in Zürich. Mascha Kaléko wird zur Zeit in Deutschland wiederentdeckt: ihre Gedichte sind unverkrampft und zugänglich - „Gebrauchspoesie“ für den Alltag . Die von Elke Heidenreich zusammengestellte Auswahl von Gedichten entstammt den Büchern „Das Lyrische Stenogrammheft“, „Verse für Zeitgenossen“, „Die paar leuchtenden Jahre“ und „In meinen Träumen läutet es Sturm“.
Mascha Kaléko Mascha Kaléko, am 7.Juni 1912 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien geboren, fand in den zwanziger Jahren in Berlin Anschluß an die literarische Boheme vor allem des Romanischen Cafés und hatte 1933 mit dem "Lyrischen Stenogrammheft" ihren ersten großen Erfolg. 1938 emigrierte sie in die USA, von wo sie 1966 nach Israel übersiedelte. Sie starb am 21.Januar 1975 in Zürich.
Elke Heidenreich Elke Heidenreich, geboren 1943 in Korbach, ist so etwas wie die deutsche Literatur-Päpstin, seit sie die ZDF-Sendung "Lesen!" moderiert. Die Leserinnen der BRIGITTE kennen sie aber schon viel länger durch ihre legendären "Also"-Kolumnen. Einen Namen als Schriftstellerin machte sich Elke Heidenreich mit Büchern wie "Der Welt den Rücken", "Rudernde Hunde" oder den Abenteuern des Katers "Nero Corleone". Fast ebenso bekannt wie sie selbst ist Heidenreichs Alter Ego, die quasselige Metzgers-Gattin Else Stratmann, als die sie von 1976 bis 1987 das Weltgeschehen kommentierte.