»Hans Kortes Stimme; rund, satt, wandlungsfähig. Eine Stimme, der man gerne zuhört, aber die dennoch perfekt transportiert.« Almut Steinecke / Freizeit, Essen
»Hans Korte schlüpft in dem Hörbuch des Diogenes Verlags wie bereits für die Verfilmung in die Rolle des verhassten Rektors Gerhard Himmler, Vater des späteren „SS-Reichsführers NN
»Das literarische, moralische, politische Testament eines großen deutschen Erzählers. Korte schafft eine so starke, suggestive und bildfördernde Interpretation, dass vor dem inneren Auge ein Film abläuft.« Westdeutscher Rundfunk, Köln
»Anderschs Erzählung ist ein dramatisch aufgebautes, auf eine Schulstunde konzentriertes Prosastück. In Carlheinz Casparis Verfilmung von 1985 verkörperte Hans Korte den ›Rex‹. Er überzeugte als begeisterter Sokrates-Verehrer und eiskalter Zyniker. Gut 20 Jahre später ist Korte auch der brillante Sprecher des neu erschienenen Hörbuches. Seine Stimme ist mal einschmeichelnd, mal schneidend, dann wieder überschnappend bis zum Brüllen. Die quälende Frage, eigentlicher Antrieb des Schreibens von Andersch, wird evident: ›Schützt Humanismus denn vor gar nichts?‹« Frankfurter Neue Presse
»Ein bedeutendes Prosastück, von Hans Korte präzise, hart und unsentimental gelesen.« Rainer Kasselt / Sächsische Zeitung, Dresden
»1979 gelang Andersch noch einmal etwas Großes: eine Schulgeschichte des Schreckens, die es mit dem Hanno-Kapitel in den ›Buddenbrooks‹ aufnehmen kann. Das Große wird im Hörbuch sogar noch etwas größer, weil es von einem alten Schlachtroß deutscher Schauspielkunst vorgetragen wird. Und wie! Der kalte Sadismus, mit dem ein Schuldirektor 1928 den Schüler Franz Kien im Griechisch-Unterricht vernichtet, wird von Korte zur Vollendung gebracht. Das ist zwar schrecklich, aber auch schrecklich gut.« SonntagsZeitung, Zürich
»1979 gelang Andersch noch einmal etwas Großes: eine Schulgeschichte des Schreckens. Das Große wird im Hörbuch sogar noch etwas größer. Der kalte Sadismus, mit dem ein Schuldirektor 1928 den Schüler Franz Kien im Griechisch-Unterricht vernichtet, wird von Korte zur Vollendung gebracht. Das ist zwar schrecklich, aber auch schrecklich gut.« SonntagsZeitung, Zürich