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Der Geschichtenerzähler (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
Roman |
| ISBN: |
3-257-06411-X |
| Autor: |
Patricia Highsmith |
| Nachwort: |
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| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 384 Seiten |
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Inhalt: |
Der Geschichtenerzähler
›Der Geschichtenerzähler‹ lesen ist wie einem Kriminalschriftsteller bei der Arbeit zusehen. Schriftsteller sein – ein harmloser Beruf? Nach diesem Buch denkt jeder: Lesen ist sicherer. Sydney Bartleby hat seine Frau Alicia schon Dutzende Male ermordet. Natürlich hat er das, schließlich ist er Autor von Drehbüchern und Kriminalromanen, wenn auch darin ebenso erfolglos wie in seiner Ehe. Als Alicia unverhofft verreist, nutzt ihr Ehemann ihre Abwesenheit, um seine künstlerischen Methoden zu perfektionieren. Doch dann kommt Alicia nicht zurück, und Sydney verhält sich – streng nach Drehbuch – höchst verräterisch. Patricia Highsmith schildert Sydneys (un-)aufhaltsamen Abstieg in die trügerische Welt seiner Träume und Phantasien. Anfangs meint er, ruhig weiterträumen und -erfinden zu können, doch bald schreibt er nicht mehr für seinen Roman, sondern um sein Leben.
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Autor: |
Geboren am 19.1.1921 in Fort Worth (Texas), gestorben am 4.2.1995 in Locarno (Tessin), begraben in Tegna (Tessin). Mit acht Jahren entdeckte Patricia Highsmith in Karl Menningers psychiatrischer Studie ›The Human Mind‹ die Abgründe der menschlichen Seele und damit eines ihrer späteren Themen. Schreibtalent zeigte sie dann im College, wo sie das ›Barnard Quarterly‹ herausgab und eigene Erzählungen »mit Zeichnungen der Autorin« abdruckte. Sie wollte Schriftstellerin oder Malerin werden, vor allem aber »ein eigenes Zimmer haben, weit weg von zu Hause«. Superman kam ihr zu Hilfe: Sie fand einen Job als Texterin für die Abenteuer des Comic-Helden. Und dann half Hitchcock: Zehn Tage nach Erscheinen ihres ersten Romans erwarb er für 6800 $ die Filmrechte an ›Zwei Fremde im Zug‹ und machte Patricia Highsmith weltberühmt. Sie war die »Dichterin der unbestimmbaren Beklemmung«, wie Graham Greene sie nannte, keine Kriminalautorin. Identität, Lug und Trug, das Unvermeidbare des Bösen und die Unmöglichkeit der Liebe waren die Themen ihrer Bücher, in denen nie nach Schuldigen gesucht wird oder nach Indizien. |
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