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Vergewisserungen (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben |
| ISBN: |
3-257-06483-7 |
| Autor: |
Bernhard Schlink |
| Nachwort: |
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| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 368 Seiten |
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Inhalt: |
Vergewisserungen
Ist die politische Klasse erschöpft? Hat die Wirtschaft Anspruch auf Vertrauen? Schulden Schriftsteller politisches Engagement? Wofür braucht es die Kirche? Wieviel Multikulturalität verträgt eine moderne Gesellschaft? Wo sind die Grenzen des Rechts? Was ist der Preis der Gerechtigkeit? Wo ist Heimat? Oft haben aktuelle Konflikte die Fragen provoziert: der Konflikt um Kruzifix und Kopftuch in der Schule, die Forschung mit Stammzellen und Embryonen, die Gefährdung der Menschenwürde im Kampf gegen Verbrechen und Terrorismus. Andere Fragen nehmen ihren Ausgang bei literarischen und biblischen Texten: bei Gedichten von Heinrich Heine, Romanen von Hans Fallada, Imre Kertész, Pat Barker und Jeffrey Eugenides, der Geschichte von Jakobs Kampf am Jabbok, dem Bericht über Pfingsten. In der Beschäftigung mit den Fragen vergewissert sich Bernhard Schlink seines Standorts. Weil er es zugleich als Schriftsteller und als Jurist tut, schreibt er über Recht und Gerechtigkeit nicht abstrakt juristisch und bleibt Erzähler, auch wenn es um Politik, Wirtschaft, Literatur und Kirche geht. Die Texte sind erfrischend klar, anschaulich und lebendig.
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Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
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Autor: |
Geboren am 6.7.1944 in Bielefeld. Er wurde 1944 bei Bielefeld geboren und wuchs in Heidelberg auf. Mit acht, nach einem Streit mit seinem Bruder, schrieb er das Drama ›Der Brudermord‹, mit 13 über seine erste unglückliche Liebe ein Sonett mit zu vielen Strophen, dazwischen und danach alles mögliche. Er wurde Jurist, Richter und Professor – »vielleicht weil die Wahrheit des Rechts ebenso in Worten und Sätzen liegt wie die Wahrheit von Geschichten und weil die Dinge hier wie dort zu ihrem Ende gebracht werden müssen.« Er schreibt Kriminal- und andere Romane. Er lebt in Berlin und New York. Er würde gerne in einem Haus auf einer Düne am Meer wohnen, morgens am Strand laufen und danach mit Blick auf das Meer schreiben, bis in den Abend. ›Der Tagesspiegel‹ nannte Bernhard Schlinks Kriminalromane »raffiniert gebaute Geschichten, in denen die politische Aktualität und die deutsche Vergangenheit präsent ist.« Der erste, ›Selbs Justiz‹, den er zusammen mit Walter Popp geschrieben hat, wurde unter dem Titel »Der Tod kam als Freund« verfilmt. ›Die gordische Schleife‹ wurde mit dem ›Glauser‹ für den besten Krimi 1989 ausgezeichnet und ›Selbs Betrug‹ mit dem Deutschen Krimi-Preis 1993. Die deutsche Vergangenheit ist auch Thema von Schlinks viertem Roman. ›Der Vorleser‹ ist kein Krimi, aber die fast kriminalistische Erforschung einer rätselhaften Liebe und bedrängenden Schuld, von der Kritik als einer der Höhepunkte des Bücherherbstes 1995 gefeiert. Die ›Neue Zürcher Zeitung‹ schrieb: »Die Erinnerung enthält die Möglichkeit, die Geschichte niederzuschreiben und sich auf diese Weise von ihr zu befreien. Dies zu tun stellt den einzigen denkbaren Ansatz eines Ausweges dar, die Möglichkeit, sich dem Thema Nationalsozialismus zu nähern: sich erinnern, darüber schreiben, darüber sprechen. Der Roman selbst tut dies auf eine beeindruckende Weise.« Er wurde in über dreißig Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und begründete Schlinks schriftstellerischen Weltruhm, gefolgt von dem 2000 veröffentlichten Erzählband ›Liebesfluchten‹. 2001 schloß Schlink die Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb mit ›Selbs Mord‹ ab. 2005 veröffentlichte er den Essayband ›Vergewisserungen. Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben‹. Und soeben erschien sein neuer Roman, ›Die Heimkehr‹.
Auszeichnungen: 1989: Autorenpreis deutschsprachige Kriminalliteratur ›Der Glauser‹ für ›Die gordische Schleife‹. 1993: Deutscher Krimi Preis des Bochumer Krimi Archivs für ›Selbs Betrug‹. 1995: Stern des Jahres der Abendzeitung (München) für ›Der Vorleser‹. 1997: Grinzane-Cavour-Preis (Italien) für ›Der Vorleser‹. 1997: Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster für ›Der Vorleser‹. 1997: Prix Laure Bataillon (Frankreich) für ›Der Vorleser‹ (Auszeichnung für den Autor sowie für den Übersetzer Bernard Lortholary). 1999: Für sein literarisches Werk erhält Bernhard Schlink den (erstmals verliehenen) Literaturpreis der Tageszeitung ›Die Welt‹. 2000: Bernhard Schlink erhält am 17. 2. 2000 die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft in Düsseldorf. 2000: Im Juni erhält Bernhard Schlink den Evangelischen Buchpreis des Deutschen Verbandes Evangelischer Büchereien für ›Der Vorleser‹. 2001: Bernhard Schlink wird zum ›Chevalier dans l’Ordre de la Légion d’Honneur‹ ernannt 2001: Bernhard Schlink erhält den finnischen Literaturpreis ›Eeva Joenpelto-Preis‹ der Gemeinde Lohja 2002: Bernhard Schlink erhält den Preis des German-British Forum für sein Gesamtwerk 2003: Bernhard Schlink erhält das Bundesverdienstkreuz für Der Vorleser |
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