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Schöne Aussichten (Buch, Leinen) |
| Untertitel: |
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| ISBN: |
3-257-02072-4 |
| Autor: |
Sempé |
| Nachwort: |
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| Verlag: |
Diogenes |
| Format / Seiten: |
Leinen, 104 Seiten, 26,5 x 30 cm |
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Inhalt: |
Schöne Aussichten
»Sempé thematisiert in seinen Bildern immer wieder aberwitzige Situationen, die die Vergeblichkeit des menschlichen Tuns illustrieren.« Schweizer Illustrierte, Zürich
»Eine humoristische Schatzkammer, zeichnerisch wie textlich.« Neue Luzerner Zeitung, Luzern
»Mit leichter Hand strichelt Sempé bis ins letzte Detail, jede der großformatigen Illustrationen lädt ein zu Wanderungen durch ein - nur oberflächlich betrachtet - schwarzweißes Universum. Ein Buch zum Immer-wieder-drin-Blättern. Ein Buch mit absoluter Schmunzelgarantie.« Gala, Hamburg
»Die wunderbar naiven, herrlich-schrägen, intelligenten und witzigen Bildgeschichten beziehen ihren Reiz auch durch die Erzählkunst, die Sempé auszeichnet. Ein Prachtband!« Karlsruher Kurier
»Wie immer bei Sempé bieten die Ansichten seiner Zeichnungen eher Einsichten als Aussichten, eröffnen Perspektiven in poetische Parallelwelten des Alltags. Stille, großartige Diskrepanzen, die zum Schmunzeln und zum Denken bringen - aber keine Lacher bitte. Sempé ist der unübertroffene Meister des ästhetischen Kurzpasses, er lädt das Universum in eine Nußschale und schippert los. Wir sitzen mit ihm im Boot. Und kommen an.« Die Welt, Berlin
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Übersicht aller Titel aus dem Diogenes Verlag
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Autor: |
Geboren am 17.8.1932 in Bordeaux. In seiner Anfangszeit als Künstler hatte er nie genügend Geld, aber für seine Kunst wirklich leiden mußte er wahrscheinlich nur während seiner Militärzeit in Paris. »Ich zeichnete nachts. Im Quartier. Wenn die Kameraden fanden, daß meine kleine Lampe, die ich mir neben das Bett gestellt hatte, sie störte, so warfen sie ihre Stiefel nach mir.« Die blauen Flecken machten sich bezahlt. Bereits mit 19 erhielt er den Prix Carrizey, einen Förderpreis für Nachwuchszeichner. Sempé hatte endlich einen Beruf gefunden; zu Hause in Bordeaux hatte er weitaus weniger Begabung gezeigt, auch in der Schule, wo er mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder in derselben Klasse saß, und später in den verschiedensten Jobs, etwa »bei einem Weinhändler, der mich entließ, nachdem ich die Pleite eines Kunden beschleunigt hatte«. Zeichner zu sein war ganz schön, obschon er damit auf Traumberufe wie Jazzmusiker, Dirigent oder Fußballspieler verzichten mußte. Die Karikaturen in ›Paris Match‹, ›Punch‹, ›Marie Claire‹ und ab 1969 in ›L'Express‹ waren nur die ersten Schritte zum Höhepunkt beim New Yorker, für den er ab 1978 beinahe exklusiv arbeitete und mehr als 50 Covers und zahlreiche Karikaturen zeichnete. In den Figuren von Sempé, diesen urtypischen Vertretern der französischen Bourgeoisie, kann jeder sich selber erkennen. Sie versuchen sich durchs Leben zu philosophieren und wirken auf den Zeichnungen immer zu klein für ihre Umgebung, für ihre Träume und Neurosen. Für den Chronisten der Massengesellschaft ist Humor eine »Waffe gegen alles Unerträgliche im Leben«. Unumgänglich ist es, zusammen mit Sempé Namen wie René Goscinny, Patrick Modiano und Patrick Süskind zu erwähnen. Ohne sie wären Figuren wie der kleine Nick, die kleine Tänzerin Catherine und Herr Sommer undenkbar. Und nicht zu vergessen Nicolas und Catherine, seine beiden Kinder. |
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